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Kein Top-10-Platz - Renault ohne Chance

21. Juni 2009 - 18:15 Uhr

Ernüchterung bei Renault: Fernando Alonso und Nelson Piquet spielten im Rennen keine Rolle und erreichten nicht einmal die besten Zehn

Fernando Alonso
Fernando Alonso: Eingeklemmt zu Beginn und zu langsam, um Boden gutzumachen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Britische Grand Prix in Silverstone endete für das Renault-Team enttäuschend. Nelson Piquet und Fernando Alonso erreichten das Ziel auf den Plätzen zwölf und 14. Alonso hatte dabei das Pech, hinter Nick Heidfeld festzustecken, und leistete sich einige Zweikampfmanöver mit Lewis Hamilton. Nelson Piquet war mit seiner Leistung nicht unzufrieden.

"Wir hatten heute die Chance auf Punkte, doch die war mit dem Start praktisch vergeben", so Alonso. "Ich verlor zwei Positionen und steckte hinter Heidfeld fest, der mit einem viel schwereren Auto langsam unterwegs war. Das kostete uns sehr viel Zeit. Obwohl ich einige sehr unterhaltsame Zweikämpfe erlebte, bin ich von dem Ergebnis natürlich enttäuscht. Es ist offensichtlich, dass wir uns bis zum Deutschland-Grand-Prix in allen Bereichen verbessern müssen."

Piquet setzte auf eine Einstoppstrategie und war zufriedener. "Unsere Platzierung sieht zwar nicht großartig aus, aber ich glaube, ich bin heute ein solides Rennen gefahren", so der Brasilianer. "Wir wissen, dass wir weiter hart arbeiten müssen, und ich hoffe, dass wir rechtzeitig vor dem nächsten Rennen einige Weiterentwicklungen am Auto haben. Ich weiß, dass ich schnell sein kann, wenn das Auto funktioniert. Allerdings liegt es an mir, im Qualifying eine bessere Leistung zu zeigen."

"Fernando geriet nach seinem nicht optimalen Start in eine Position, aus der er nicht mehr viel ausrichten konnte", so Teamchef Flavio Briatore. "Auch Nelson litt unter dem Verkehr, sodass er seine wahre Pace nicht ausspielen konnte. Das Team stellte sein Rennen deshalb auf eine Einstoppstrategie um, was ihn immerhin um vier Positionen nach vorn brachte. Trotzdem müssen wir das Auto sehr schnell sehr deutlich verbessern."

Auch der Leitende Chefingenieur Pat Symonds war enttäuscht ob der eigenen Leistungsfähigkeit. "Unsere Performance lag heute nicht auf dem Niveau, das wir nach dem Qualifying erwartet hatten, deshalb endete unser vorerst letzter Auftritt in Silverstone enttäuschend", erklärte er. "Fernando verlor sein Rennen am Start, denn in der Folge wurde er im ersten Stint dermaßen aufgehalten, dass die Punkteränge außer Reichweite lagen. Nelsons Einstoppstrategie funktionierte gut, aber das ändert nichts daran, dass wir heute nicht schnell genug waren. Wir werden uns jetzt sammeln und vor dem Rennen in Deutschland weiter verbessern."

"Keine Frage: Heute waren wir einfach nicht schnell genug", so Remi Taffin, Leitender Motoreningenieur. "Nach dem nicht perfekten Start steckten wir im Verkehr fest, und auch unsere Strategien ermöglichten keine großartigen Platzgewinne. Beide Fahrer zeigten ein gutes Rennen und holten das Maximum heraus. Jetzt gilt unsere ganze Konzentration dem nächsten Grand Prix auf dem Nürburgring."

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