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Horner lobt die Loyalität Brawns

24. Juni 2009 - 15:37 Uhr

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist der Meinung, dass die Loyalität von Ross Brawn in schwierigen Zeiten absolut beispielhaft gewesen sei

Christian Horner (Teamchef)
Christian Horner dankt Ross Brawn für seinen Einsatz für die FOTA
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während mit Williams und Force India im Verlauf des Streits zwischen FIA und FOTA zwei unabhängige Teams aus den Reihen der Herstellervereinigung ausgeschert waren, hielt das Honda-Nachfolgerteam von Ross Brawn den "Abtrünnigen" die Stange.

Speziell die loyale Rolle Brawns fand dabei die Anerkennung von Red-Bull-Teamchef Christian Horner, denn die seit Ende 2008 unabhängige Mannschaft aus Brackley hätte dem Beispiel von Williams und Force India nur allzu leicht folgen können. Doch dies geschah bekanntlich nicht.

"Jedes Team stand vor schwierigen Entscheidungen und ich möchte speziell Ross Brawn und seinem Einsatz für die FOTA danken", erklärte Horner. "Er hat sich auch als unabhängiges Team an die FOTA gehalten und das ist in schwierigen Zeiten absolut beispielhaft. Red Bull ist in anderen Geschäftsfeldern unterwegs, McLaren verdient auch in anderen Kategorien Geld, aber Brawn hat außerhalb des Grand-Prix-Sports keine Einnahmen."

So sei eine enge Zusammenarbeit der Hersteller ermöglicht worden, die allen Beteiligten zu Gute kam: "Wir haben die niedrigsten Motorenpreise in den letzten 25 Jahren. Alle Teams konnten bereits zwischen 15 und 25 Prozent Geld sparen und die Vorschläge, die auf dem Tisch liegen, würden weitere 40 Prozent Einsparungen bringen."

Denn das Ziel von Red Bull sei es "gegen die besten Teams, gegen die besten Fahrer und mit den besten Sponsoren der Welt antreten wollen." Er, Horner, habe deshalb auch Verständnis für die Öffentlichkeit, die "von der nur schwer zu verstehenden Politik und deren Verständnis abgestoßen" sei. "Wir erleben gerade eine wunderbare Weltmeisterschaft und darum sollte es in der Formel 1 gehen: Um das, was auf der Strecke passiert."

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