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Head: Keine Angst vor Cosworth

29. Juni 2009 - 12:28 Uhr

Campos, Manor und US F1 könnten 2010 mit einem höher drehenden Cosworth-Motor starten - Patrick Head macht sich deswegen keine Sorgen

Patrick Head (Teammitbesitzer)
Patrick Head hätte kein Problem mit den höher drehenden Cosworth-Motoren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit Campos, Manor und US F1 werden 2010 gleich drei neue Rennställe zum Starterfeld der Formel 1 hinzustoßen. Gemäß den Empfehlungen des Automobil-Weltverbandes FIA setzen die drei Neueinsteiger in ihrer Premierensaison auf die kostengünstigen Motoren von Cosworth - doch das ist den arrivierten Teams ein Dorn im Auge, denn die Debütanten könnten in der kommenden Saison bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute fahren dürfen. Die Konkurrenz befürchtet ein Ungleichgewicht.

Die aktuellen Motoren der zehn bereits in der Formel 1 engagierten Teams sind auf 18.000 Umdrehungen pro Minute beschränkt - dementsprechend würden die neuen Rennställe also einen Wettbewerbsvorteil genießen, sollten diese Regelung letztendlich tatsächlich so verabschiedet werden. Williams-Teilhaber Patrick Head kennt die Cosworth-Motoren noch von 2006 und macht sich diesbezüglich keinerlei Sorgen.

Der frühere Technische Direktor von Williams rät seinen Rivalen, keine Angst vor der neuen Konkurrenz zu haben. "Der Cosworth-Motor verbraucht zweifelsfrei viel mehr Benzin als die gegenwärtigen Aggregate", wird Head von 'Auto Motor und Sport' zitiert. "Diese Autos werden auf eine Renndistanz etwa 15 Kilogramm mehr Sprit mitnehmen müssen."

"Das bedeutet unterm Strich eine um 0,5 Sekunden höhere Rundenzeit und außerdem einen höheren Reifenverschleiß", erläuterte der Brite. Noch ist allerdings nicht geklärt, ob es überhaupt zu einem solchen Szenario kommen wird - FIA-Präsident Max Mosley rechnet jedenfalls damit, dass die Cosworth-Motoren bei einer Beschränkung auf 18.000 Umdrehungen nicht schnell genug wären.

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