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Toro Rosso: Mit nur einem Bein in Q2

04. April 2009 - 14:19 Uhr

Bei Toro Rosso wächst das Verständnis vom eigenen Auto - Sébastien Bourdais sprang in die zweite Qualifying-Runde, Sébastien Buemi nach Fahrfehler nicht

Sébastien Bourdais
Sébastien Bourdais sorgte für das Q2-Debüt bei Toro Rosso im Jahr 2009
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Angesichts der guten Leistungen von Red Bull Racing weiß man bei Toro Rosso, was das eigene Auto kann. Immerhin sind RB5 und STR4 auf der gleichen Grundlage gebaut. Doch bisher läuft es noch nicht ganz so rund. Im Qualifying in Malaysia zeigte man jedoch erste gute Anzeichen für den Weg nach oben.

Sébastien Bourdais gelang der Sprung in die Top 15 - was den Franzosen selbst etwas überraschte. Von diesem 15. Rang hätte ihn noch der Teamkollege Sébastien Buemi verdrängen können, doch der Schweizer leistete sich auf seiner schnellsten Runde einen Patzer, musste durch ein Kiesbett rodeln und startet nur als 20. und Letzter.

"Wir waren hier im Qualifying schneller als erwartet. Das ist toll, aber wir sind dennoch nicht dort, wo wir sein wollen", so Bourdais. "Ich hoffe, dass wir das Auto noch weiterentwickeln, vielleicht schaffen wir das bis zum Rennen in Spanien. Ich weiß nicht, ob es morgen regnen wird, aber für uns wäre das natürlich die beste Chance, um Punkte zu holen."

Der Frust bei Buemi dagegen saß tief. "Auf meinem vorletzten Reifensatz war ich auf einem Q2-Platz, auf meinem letzten Satz habe ich mich dann in den ersten beiden Sektoren massiv verbessert", beschrieb er. "Leider überfuhr ich im letzten Sektor einen Randstein und endete im Kiesbett. Das ist sehr schade. Morgen wären veränderliche Bedingungen für mich das Beste, denn von jeder ungewöhnlichen Situation können wir profitieren."

"Mit der Zuverlässigkeit unserer Autos bin ich wieder sehr zufrieden: An fünf Tagen Fahrbetrieb in der Saison hatten wir bisher nur an einem Tag ein kleines Problem - das war gestern", so der Technische Direktor Giorgio Ascanelli. "Ein Auto in Q2 zu bringen ist eine gute Leistung. Wir hätten noch besser abschneiden können, aber unser Verständnis vom Auto wächst und die Fahrer gewöhnen sich daran. Buemi hat heute einen Fehler gemacht, aber wenn ein junger Fahrer keine Fehler macht, dann lernt er auch nichts. Bourdais hat seine Sache gut gemacht."

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