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Bridgestone erwartet mehr strategische Varianten

04. April 2009 - 15:51 Uhr

Da der weiche Reifen in Malaysia keine Probleme bereitet, könnten einige Teams diesem Reifen im Rennen über eine längere Distanzen weg einsetzen

Ein Teammitglied bei der Temperatur-Messung
Ein Teammitglied bei der Temperatur-Messung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bridgestone hat zwar vom Automobilweltverband FIA den Auftrag, zu jedem Rennen eine Reifenmischung mitzubringen, die nicht ganz optimal zu Strecke passt, um für etwas mehr Spannung zu sorgen, aber beim ersten Rennen in Melbourne war man etwas über das Ziel hinaus geschossen, da die weiche Mischung bei den meisten Autos zu massiven Problemen führte. In Malaysia hellten sich die Gesichter auf, denn diesmal funktioniert die weiche Mischung gut.

"Der heutige Tag zeigte uns, dass die Autos in Bezug auf die Rundenzeiten sehr eng zusammen liegen", meint Hirohide Hamashima, Direktor der Reifenentwicklung bei Bridgestone Motorsport. "Zum Beispiel lagen die ersten 13 Autos im 3. Freien Training innerhalb von einer Sekunde. In Bezug auf die Leistung der Reifen hat der weiche Reifen auf seiner besten Runde einen Vorteil von rund einer bis 1,3 Sekunden."

"Der weiche Reifen ist in der Lage, seine beste Rundenzeit generell auf der ersten fliegenden Runde zu zeigen. Der Leistungsabfall scheint nicht so extrem aufzutreten, wie wir dies beim super-weichen Reifen in Australien gesehen haben. Der Harte ermöglicht die beste Rundenzeit nach drei bis vier Runden und wir haben von ihm sehr ausdauernde Leistungen gesehen. Dieser sollte also im Rennen der bessere Reifen sein."

"Sepang ist ein interessanter Kurs, da sich der Asphalt im Verlauf eines Rennwochenendes stark verbessert. Dies hängt mit den hohen Temperaturen zusammen, die bedeuten, dass der Gummi, der auf ihr liegt, in den Asphalt geschmolzen wird. Dies sorgt im Hinblick auf die Haftung für eine sehr gute Oberfläche."

"Die Strategie für das Rennen sollte hier interessant sein, da der Unterschied zwischen den Reifen in Bezug auf den Rückgang der Leistung nicht so groß ist wie in Australien. Es könnte also mehr strategische Optionen geben."

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