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Stewart verzichtet 2009 auf seine RBS-Gage

07. März 2009 - 14:29 Uhr

Wegen massiven öffentlichen Drucks verzichtet Jackie Stewart in diesem Jahr auf seine Gage als Repräsentant der Royal Bank of Scotland

Jackie Stewart
Jackie Stewart verzichtet notgedrungen auf seine Gage als RBS-Repräsentant
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Royal Bank of Scotland (RBS) stand in den vergangenen Wochen in Großbritannien unter massiver öffentlicher Kritik: Einerseits wurde 2008 ein Verlust von 30 Milliarden Euro erwirtschaftet, andererseits aber zumindest bis zum Auslaufen des derzeitigen Vertrags am millionenschweren Sponsoring des Williams-Teams festgehalten.

Die britische Öffentlichkeit interessiert sich dafür insofern, als RBS mehrheitlich in Staatshand liegt und die Regierung erst kürzlich ein Rettungspaket verabschiedet hat, welches eine staatliche Haftung vorsieht, sollte sich die Bank nicht bald erholen. Dadurch geriet auch Jackie Stewart in ein schiefes Licht, der als Formel-1-Repräsentant eine hohe Gage kassiert hat und davon bislang nicht abweichen wollte. Doch nun musste der Schotte dem Druck nachgeben.

"Sir Jackie hat angeboten, seine vertraglichen Verpflichtungen 2009 ohne Bezahlung zu erfüllen, was RBS erfreut akzeptiert", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Außerdem wurde bestätigt, dass Stewart seinen bis Ende 2011 laufenden Vertrag erfüllen wird. Über die Bezahlung in den Jahren 2010 und 2011 gibt es derzeit jedoch noch keine offizielle Aussage.

Die Kritik, er sei für RBS ein überflüssiger Kostenpunkt, lässt der Ex-Weltmeister jedenfalls nicht gelten: "Manchmal bin ich bei fünf Rennen pro Jahr, manchmal bei zehn - das hängt davon ab. Sie zahlen mir die Reisespesen. Das ist manchmal ein normaler Langstrecken-Linienflug und manchmal ein Privatjet mit anderen RBS-Leuten. Aber ich fliege nur in Privatjets mit, wenn andere RBS-Leute sowieso schon einen gechartert haben", so Stewart.

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