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Horner hofft auf den Kostenfaktor

06. Januar 2009 - 12:16 Uhr

Red-Bull-Teamchef Christian Horner sieht in den neuen Regeln eine große Chance und möchte mit seinem Rennstall von dieser Situation profitieren

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel bestritt einen Großteil der Wintertestfahrten von Red Bull Racing
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - 2009 werden die Formel-1-Karten neu gemischt - darin sind sich die meisten Experten einig. Die Slicks kehren zurück, eine beschnittene Aerodynamik hält Einzug und erstmals wird das KER-System zum Renneinsatz kommen. Doch auch abseits der technischen Neuregelungen hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan, denn die Teams haben in Abstimmung mit der FIA einen großen Sparplan verabschiedet, von dem sich nicht zuletzt die Privatteams um Red Bull Racing einiges versprechen.

"Für ein Privatteam wie Red Bull Racing ebnen die neuen Regeln das Spielfeld etwas ein", sagte Teamchef Christian Horner gegenüber 'Autosport.com'. Der Brite sieht vor allem die Eindämmung der Kosten und die Reduzierung der technischen Möglichkeiten als Vorteil für seine Truppe: "Angesichts der neu eingeführten Restriktionen greifen nun alle auf die gleichen Werkzeuge zurück."

"Wir haben viele gute Leute und unsere Infrastruktur ist richtig stark. Weil wir aber keine Werksmannschaft sind, fehlen uns allerdings die Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Hersteller sowie ihre Analysetechniken", meinte Horner. "Doch dank der Regeländerungen werden diese Punkte unrelevant."

"Diese Änderungen schaffen Chancen und wir wollen uns 2009 definitiv deutlich besser verkaufen", kündigte der Chef von Mark Webber und Sebastian Vettel an. Während Webber derzeit noch seine Beinverletzung auskuriert, hat Vettel indes schon die ersten Testkilometer als Stammfahrer von Red Bull Racing absolviert.

Der junge Deutsche musste das Wintertestprogramm bei seinem neuen Rennstall aber fast alleine stemmen, stand Webber doch seit November aufgrund seines Beinbruchs nicht mehr zur Verfügung. Horner sieht seine Mannschaft dennoch voll auf Kurs: "Wir hatten einen genauen Arbeitsplan und sind sehr zufrieden mit dem, was wir dabei gelernt haben."

"Wir haben uns hauptsächlich auf die Evaluation der Reifen konzentriert", meinte der Brite, der sich nicht zuletzt von Vettel sehr angetan zeigte: "Sebastian hat sich sehr schnell im Team eingefunden. Daher sind wir mit unserem Wintertestprogramm rundum glücklich und freuen uns schon auf das neue Auto" - dieses soll am 9. Februar offiziell vorgestellt werden.

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