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FOTA einigt sich auf weiteres Sparpaket

08. Januar 2009 - 19:27 Uhr

Die Teamvereinigung FOTA hat die nächste Stufe der Kostensenkung gezündet: Aerodynamiktests eingeschränkt, günstige Getriebe kommen

Treffen der Teamchefs
Die Teamchefs der Formel 1 zündeten Stufe zwei der Sparrakete
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Genau so hatte es sich FIA-Chef Max Mosley gewünscht. Nur drei Tage nach seiner erneuten Forderung nach weiteren Sparmaßnahmen in der Formel 1 kamen die Teams seinen Wünschen nach. Die Vereinigung FOTA verabschiedete beim heutigen Meeting am Londoner Flughafen Heathrow weitere Schritte, um den horrend hohen Kosten in der Königsklasse Herr zu werden. Dabei ging es erstmals nicht nur um die Kostensenkung, sondern auch um die Verbesserung der Show.

Bei der Sitzung habe man bezüglich aller Punkte einstimming votiert, hieß es in einem FOTA-Statement. "Die Teams haben eine Vereinbarung über weitreichende Beschränkungen der Aerodynamik-Tests unterzeichnet, welche schon 2009 greifen. Weiterhin haben die Teams der Entwicklung und Einfrierung von kostengünstigen Getrieben für die Saisons 2010 bis 2012 zugestimmt. Diese Bauteile sollen eine Laufzeit von sechs Rennen haben, der Preis bei 1,5 Millionen Euro pro Jahr pro Team liegen."

Außerdem bestätigte man noch einmal den gemeinsamen Willen, ab 2010 einen Motor anzubieten, der den unabhängigen Teams für 5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen soll. Dieser Plan wird von allen Teams unterstützt. "Die technische Arbeitsgruppe der FOTA wird nun über die Verbannung teurer Materialien entscheiden und weitere Einsparungsmöglichkeiten bei Bauteilen und Systemen suchen, die keinerlei Leistungsunterschied bringen."

Auch für den sportlichen Werdegang der bisherigen Honda-Mannschaft setzte man ein eindeutiges Signal: "Alle Teams haben ihre Unterstützung für das bisher als Honda bekannte Team zum Ausdruck gebracht und alle werden einer möglichen Namensänderung zustimmen", hieß es in dem FOTA-Statement. "Alle Teams werden unter dem Dach der FOTA weiterhin an der Kostenreduzierung in der Formel 1 arbeiten. Gleichzeitig wollen wir das Spektakel verbessern, abhängig vom Ergebnis der von der FOTA in Auftrag gegebenen Marktforschung."

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