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Dennis: Nichts als die Wahrheit

12. Januar 2009 - 17:41 Uhr

Ron Dennis bestreitet die Anschuldigungen hinsichtlich der Diskriminierung eines ehemaligen Mitarbeiters, die gegen ihn erhoben werden

Ron Dennis
Ron Dennis kämpft in Southampton um seine Integrität als Arbeitgeber
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Zuge des Gerichtsverfahrens um die Anschuldigungen gegen Ron Dennis stellte sich der McLaren-Mercedes-Teamchef heute dem Gericht in Southampton. Im Zeugenstand sagte er laut 'Daily Telegraph' aus, es handle sich bei allen Vorwürfen seines ehemaligen Mitarbeiters Peter Boland um rufschädigende Lügen.

Boland war im Mai 2007 von seinem Posten als Steward in Dennis' Privatjet entlassen worden - angeblich aufgrund von unwahren Gerüchten um seine sexuelle Orientierung. Er unterstellte Dennis homophobe und rassistische Motive und zog nun gegen dessen Firmen McLaren, Absolute Taste und Greyscape vor Gericht. Dennis nahm heute erstmals persönlich dazu Stellung und plädierte ganz klar auf unschuldig. Bolands Aussagen seien "lächerlich".

Viele Anschuldigungen seien lediglich dazu erhoben worden, um sein Image zu schädigen: "Der Hauptgrund, weshalb ich hier bin, ist, dass ich diese Unwahrheiten richtig stellen möchte", sagte der 61-Jährige. Außerdem zeigte er sich "enorm frustriert" darüber, dass er keine Gelegenheit hatte, gegen die Veröffentlichung der Anschuldigungen vorzugehen. Ähnlich hatte vergangenes Jahr auch Max Mosley in der Affäre um sein Privatleben argumentiert.

Was die angeblich ungerechtfertigte Entlassung von Boland angeht, so betonte Dennis, der Mitarbeiter sei im Dienst eingeschlafen und außerdem unfreundlich zu weiteren Passagieren gewesen. Der McLaren-Mercedes-Teamchef räumte ein, dass bei der Entlassung Formalfehler passiert sind. Eben aus diesem Grund habe man Boland im Juli 2007 einen Vergleich in der Höhe von 8.000 Pfund (umgerechnet rund 9.000 Euro) angeboten.

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