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Vettel: "Der Glücksbringer verdrängt Zweifel"

24. Dezember 2008 - 13:11 Uhr

Sebastian Vettel glaubt daran, dass man sich im Leben alles hart erarbeiten muss, trägt aber dennoch immer mehrere Glücksbringer bei sich

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel geht nie ohne seine Glücksbringer in einen Grand Prix
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel gilt als einer der beliebtesten Zeitgenossen im Fahrerlager. Insofern nimmt man es ihm auch nicht übel, wenn er sich mal in einen Widerspruch verstrickt, sondern es macht ihn im Gegenteil noch sympathischer. Konkret: Der Red-Bull-Pilot glaubt nicht an Glück, trägt aber immer einen Glücksbringer bei sich!

"Das ist schon ein Widerspruch", gab Vettel im Interview mit der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' zu. "Ich habe sogar sehr viele Glücksbringer, auch wenn ich nicht allzu abergläubisch bin. Vor den Rennen stecke ich sie immer in die Tasche meines Rennanzugs." Damit meint er seine Ein-Cent-Münze, seinen Glückspfennig, sein Glücksschweinchen und einen Dollarcent, den er vor seinem ersten Formel-1-Rennen in Indianapolis 2007 beim Joggen gefunden hat.

Wie wichtig Vettel sein Glücksbringertick ist, zeigt sich an folgender Geschichte: "Zwischendurch wollte man mir die Tasche schon mal abtrennen, weil sie eigentlich keine Funktion hat", erinnerte er sich. Doch das Abschneiden wurde abgelehnt: "Ein Grund ist, etwas unternehmen zu können, falls ich mal in eine kleine allzu menschliche Notlage gerate. Der zweite Grund sind meine Glücksbringer. Also habe ich die Tasche behalten dürfen."

"Ich glaube daran, dass man Glück nur mit harter Arbeit bekommen kann", erklärt Vettel, warum er sich über geschenkte Siege nie freuen könnte. Gleichzeitig betonte er aber: "Ich glaube nicht, dass ich durch Glücksbringer eine Kurve mit zehn Kilometern pro Stunde schneller fahren kann, dass das reine Magie ist. Aber der Glücksbringer verdrängt Zweifel, die man vor dem Rennen noch hat."

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