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Slicks sollen Alonso zu neuen Glanztaten verhelfen

03. Dezember 2008 - 10:08 Uhr

Fernando Alonso ist davon überzeugt, dass die Slicks für seinen Fahrstil wesentlich besser sind als die Rillenreifen - Kritik am Medaillensystem

Bridgestone-Slicks
Fernando Alonso glaubt, dass die Slicks seinem Fahrstil entgegenkommen werden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - "Weil jetzt wieder alle bei Null beginnen müssen", ist Fernando Alonso grundsätzlich ein Fan der neuen Regeln ab 2009: Weniger Aerodynamik, Slicks, KERS - all das gefällt dem zweifachen Weltmeister. Vor allem von der Abschaffung der ungeliebten Rillenreifen könnte er im Vergleich zu seinen Konkurrenten profitieren.

"Die Rillenreifen waren schon sehr speziell", erklärte Alonso am Rande einer UNICEF-Charity-Veranstaltung eines Teamsponsors. "Ich hatte damit Schwierigkeiten, die ich nie ganz in den Griff bekam. Sie waren beim Bremsen sehr heikel und boten in den Kurven wenig Grip. Außerdem waren die Bridgestones ganz anders als die Michelins, die ich davor hatte. Damit konnte ich meine Stärken nicht mehr wie früher ausspielen."

Mit dem von Bernie Ecclestone angedachten Medaillensystem kann er hingegen nichts anfangen: "Der Beste soll Weltmeister werden, aber ich glaube nicht, dass das mit den Medaillen immer der Fall wäre", beschwerte sich der Renault-Pilot, der auch vom geplanten Einheitsmotor überhaupt nichts hält: "Wenn das abgesegnet wird, wäre das der letzte Tropfen. Dann wäre es Zeit, über einen Rücktritt nachzudenken."

Die FIA und ihr Präsident Max Mosley denken über eine Einführung von Einheitsmotoren ab 2010 nach, die Automobilhersteller sind strikt gegen diese Pläne. Ebenso Alonso: "2005 hatten wir noch V10-Motoren mit 1.000 PS. Das war aufregend für die Fahrer, Motorsport am Limit. Aber wir sind aus der Zukunft zurückgegangen zu Autos ohne Grip und elektronische Hilfen, die aussehen wie irgendetwas aus der Vergangenheit."

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