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Massa kein Freund der Gehaltsobergrenze

23. Dezember 2008 - 13:28 Uhr

Felipe Massa kann sich mit einer Gehaltsobergrenze für die Formel-1-Piloten nicht anfreunden: "Nur ein kleiner Teil des Gesamtbudgets"

Felipe Massa will die Sparpotenziale nicht in der eigenen Geldbörse sehen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Zuge der Sparbemühungen der Formel 1 wird es möglicherweise auch auf Seiten der Fahrergehälter Veränderungen geben. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hatte in der vergangenen Woche im italienischen Magazin 'Autosprint' angekündigt: "Beim aktuellen wirtschaftlichen Klima können sogar die großen Teams nicht mehr diese riesigen Summen für Fahrer bieten. Wir müssen uns über dieses Thema unterhalten."

Schnell war die Idee von einer Gehaltsobergrenze geboren und fand Unterstützung zum Beispiel von Toyota-Teamchef John Howett. Dieser Vorschlag kam jedoch - wen wundert es - nicht überall gut an. Domenicali hat nicht einmal seinen Ferrari-Piloten Felipe Massa von einem solchen Konzept überzeugen können. "Ich bin eher abgeneigt", sagte der brasilianische Vizeweltmeister, als er in seiner Heimat von der neuen Idee hörte.

"In einem Wettbewerb wie diesem spielt der Fahrer eine entscheidende Rolle", erklärte Massa. Und weiter: "Die Kosten für die Piloten sind gemessen am Gesamtbudget doch nur ein kleiner Teil. Je mehr die Leute an grundlegenden Kostensenkungen arbeiten, umso besser ist es für alle", sagte der Brasilianer, dessen Ferrari-Gehalt 2008 auf rund 12 Millionen Dollar geschätzt wird.

Massa sähe den Rotstift lieber in den Bereichen Aerodynamik und Motor angesetzt. Doch ein Einheitsmotor soll es auch nicht sein. "Die Idee ist uninteressant. Kostensenkung ist schön und gut, aber ein Einheitsmotor widerstrebt dem Grundgedanken der Formel 1 - das darf nicht passieren. Ein Ferrari mit einem anderen Motor wäre kein Ferrari. Das gilt bei Mercedes, Toyota und Renault genauso."

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