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KERS: Vettel sorgt sich um die Sicherheit

21. Dezember 2008 - 12:12 Uhr

Die größte Frage an KERS ist für Sebastian Vettel, ob das neue System auch sicher genug ist: "Ich fürchte, dass darüber noch keiner richtig nachgedacht hat"

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel macht sich Sorgen, dass KERS nicht sicher genug sein könnte
© Getty

(Motorsport-Total.com) - Die Meinungen über das neue KER-System sind gespalten, sowohl unter den Teamchefs als auch unter den Fahrern. Die schwereren Fahrer fürchten, sie könnten vom Gewicht her einen Nachteil haben, manche halten das System einfach für zu teuer und wieder andere sind um die Sicherheit besorgt. Zu diesen Fahrern zählt auch Sebastian Vettel. Der Red-Bull-Pilot ist zwar noch nicht mit KERS gefahren, macht sich aber so seine Gedanken.

"Für das nächste Jahr mache ich mir persönlich ganz ehrlich um den Sicherheitsaspekt des Systems die größten Sorgen", sagte Vettel im Interview mit der offiziellen Internetseite 'formula1.com'. "Wird es für die Rennen sicher genug sein? Was die Teams von KERS erwarten, ist klar: Es muss schneller werden und zu einhundert Prozent zuverlässig. Aber ich denke, dass die Leute derzeit einen Aspekt unterschätzen: Ist es sicher genug?"

Vettel gibt zu bedenken, dass es nur noch gut drei Monate sind bis zum Saisonstart - und jetzt gehen die Teams erst einmal in die Winterpause. "Dann kommen die Teams mit ihren neuen Autos und testen wieder - und die Zeit wird knapp. Meine Sorge ist, dass sich bisher niemand ernsthafte Gedanken über die Sicherheit gemacht hat", so Vettel.

"Wie gesagt, es muss schneller werden und es muss zuverlässig sein - aber unter allen Umständen muss es für uns Fahrer - und alle, die rund ums Auto arbeiten - sicher sein", fuhr der junge Deutsche fort. "Die Sicherheit ist derzeit meine größte Sorge. Hoffentlich arbeiten die Teams noch an diesem Aspekt und hoffentlich wird sich auch die FIA darum kümmern."

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