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Jerez: Schon wieder Buemi!

16. Dezember 2008 - 18:24 Uhr

Sébastien Buemi erzielte auch am zweiten Tag der Testfahrten in Jerez Bestzeit - Zwischenfälle um Sebastian Vettel und Kazuki Nakajima

Sebastien Buemi
Fünfte Bestzeit an fünf Tagen in Jerez: Toro-Rosso-Neuzugang Sébastien Buemi
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei den Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera erzielte der künftige Toro-Rosso-Pilot Sébastien Buemi heute in einem Red-Bull-Renault RB4 seine fünfte Tagesbestzeit hintereinander. Der junge Schweizer fuhr außerdem in 1:17.029 die bisherige Bestmarke dieses Winters auf der 4,428 Kilometer langen Strecke.

Nachdem die meisten Teams am Vormittag nur schleppend in die Session starteten, weil es zunächst noch sehr kühl war, kam nach etwa zwei Stunden deutlich mehr Betrieb auf. Buemi setzte seine Arbeit von gestern konsequent fort und absolvierte insgesamt 83 Runden. Genauso fleißig war Stammfahrer Sebastian Vettel, der um 0,290 Sekunden hinter der Bestmarke seines Nachfolgers bei Toro Rosso zurückblieb und auf Platz zwei landete.

Vettel sorgte im 2008er-Modell von Red Bull auch für eine der roten Flaggen, als er ins Kiesbett rutschte und per Anhalter zurück an die Box gebracht werden musste. Außerdem erwischte es heute Kazuki Nakajima, der im Interimsmodell von Williams-Toyota mit 105 Runden trotz eines technischen Defekts der produktivste Pilot des Tages war. Allerdings landete der Japaner mit 3,303 Sekunden Rückstand auf dem fünften und letzten Platz.

Ebenfalls anwesend war das BMW Sauber F1 Team - heute mit zwei unterschiedlichen Autos: Nick Heidfeld (3./+ 2,274/85 Runden) fuhr ein Interimsmodell mit neuer Aerodynamik, aber ohne KERS, während Robert Kubica (4./+ 2,977/61 Runden) auch die Hybridtechnologie an Bord hatte. Der Pole beschäftigte sich primär damit, an Energiestrategien mit dem System zu arbeiten, um zu evaluieren, wie es am effektivsten eingesetzt werden kann.

Abseits des Testgeschehens bekam das Red-Bull-Team hohen Besuch von David Coulthard, am Sonntag in London noch zweiter beim Race of Champions. Der Formel-1-Rentner stand seinem Nachfolger Vettel mit Rat und Tat zur Seite, unter anderem im Bereich der Sitzposition im Cockpit. Abgesehen davon tat sich heute in Jerez nicht allzu viel. Morgen werden die letzten Testfahrten dieses Jahres abgeschlossen.

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