Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE 
MOTORSPORT BEI SPORT1

Motorsport bei SPORT1


MotoX - AMA Motocross26.05. 11:45
Deutsche Rallye Meisterschaft26.05. 13:15
DTM - Das Magazin26.05. 13:45
TURBO - Das Automagazin26.05. 13:45
FIA European Truck Racing Championship26.05. 14:15
good to know you
Formel 1-Videos
Sortieren nach:
Die Reifenbelastung beim Monaco-GP
Datum: 23.05.2012
(2)
Weitere Formel 1-Videos
Die aktuelle Umfrage

Finden Sie, genau wie Michael Schumacher, dass die aktuellen Pirelli-Reifen Formel-1-unwürdig sind, weil man mit ihnen nicht mehr permanent ans Limit gehen kann?

Ja
Nein
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > Business

Honda-Kauf: Richards wäre nicht abgeneigt

08. Dezember 2008 - 11:34 Uhr

Jenson Button hofft inständig, dass ein Käufer für das Honda-Team gefunden wird - David Richards bestätigt sein Interesse, will aber nichts überstürzen

Honda in Brackley
Hochmodern: Findet sich bald ein Käufer für das Team mit Sitz in Brackley?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Motorsportszene ließ gestern Abend bei den "Autosport-Awards" im eleganten Londoner "Grosvenor House Hotel" die Saison 2008 glanzvoll ausklingen. Doch Jenson Button war dabei eher weniger zum Feiern zumute. Der 28-Jährige macht sich ernsthafte Sorgen um seine weitere Zukunft in der Formel 1. Mit dem Ausstieg von Honda aus der Königsklasse ist sein kürzlich verlängerter Vertrag mit dem Honda-Team vielleicht nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem er geschrieben wurde.

Button hofft inständig, dass sich ein Käufer findet, der die Zukunft des Teams und damit auch seine eigene sichert. "Das Team arbeitet sich den Arsch ab, um für 2009 ein tolles Auto zu bauen", argumentierte Button mit drastischen Worten. "Bei diesem Team und bei unserer Motivation kann ich nicht glauben, dass es niemanden gibt, der das Team kaufen und uns helfen will."

Der Käufer bekomme "ein tolles Team mit exzellenten Einrichtungen", so Button: "Und unter der Führung von Ross Brawn können wir das durchstehen und 2009 wieder dabei sein." Der 28-Jährige erklärte, die optimistische Stimmung im Team mache auch ihm Mut: "Wir können nicht ändern, was passiert ist - das ist sehr enttäuschend für alle. Das einzige, was wir tun können, ist optimistisch zu bleiben - und das werden wir tun."

"Das einzige, was wir tun können, ist optimistisch zu bleiben."
Jenson Button

Gleichzeitig weiß Button aber auch, dass er sich sicherheitshalber nach Alternativen umsehen sollte. Freie Plätze gibt es nur noch bei Toro Rosso. Doch erstens hat Red Bull indirekt dementiert, dass man den Briten in die B-Mannschaft holen will. Und zweitens könnte der 28-Jährige dort vom Regen in die Traufe kommen. Denn es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass auch dieses Team bald zum Verkauf stehen könnte, wenn sich Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz keine zwei Mannschaften mehr leisten will.

Der britischen 'Times' zufolge heißt es aus Buttons Umfeld, dass er nun auch auf die Hilfe von Bernie Ecclestone hoffe. Der Formel-1-Chef soll Interesse daran haben, den Briten in der Königsklasse zu halten. Doch Button muss sich wohl darauf einstellen, künftig wesentlich weniger zu verdienen als die umgerechnet 9,3 Millionen Euro jährlich, die er mit Honda ausgehandelt hat.

Richards bestätigt Interesse

Vielleicht erfüllen sich jedoch seine Hoffnungen und es findet sich ein Retter für das Team. Der könnte wie berichtet David Richards heißen. Der Prodrive-Chef soll laut 'Daily Mail' mit zwei interessierten Käufern in Kontakt stehen, der Dubai Investment Capital DIC und Formel-3-Teambesitzer Trevor Carlin.

"Ich bin durchaus offen dafür."
David Richards

Richards kennt die Fabrik in Brackley und das Team bestens - schließlich war er von 2001 bis 2004 Teamchef bei BAR-Honda. Der 56-Jährige dementiert nicht, wieder ein Auge auf seinen früheren Rennstall geworfen zu haben. "Ich bin durchaus offen dafür", wurde Richards von der 'Daily Mail' zitiert. "Man könnte auch sagen, dass Honda wegen seiner modernen Fabrik ein attraktives Angebot ist, aber dieser Meinung schließe ich mich nicht an."

Richards verweist auf die hohen Betriebskosten, die das Team mit den topmodernen Einrichtungen in Brackley verschlingt. Die könne man in Zeiten, in denen die Formel 1 auf Sparkurs gehen muss, nicht gerade brauchen. Deshalb betonte Richards: "Ich werde nichts überstürzen."

Artikeloptionen
Artikel bewerten
Diese News / Newsübersicht hinzufügen zu...
TwitterFacebookstudiVZ / meinVZ / schülerVZMister Wongdel.icio.usYiGGWebnewsLinkarenaGoogleYahoo! MyWebBlinklistdiggFurlFolkdtoneviewHilfe
RSS XML-FeedGoogle ReaderMy Yahoo!Windows liveMy AOL

 

 
Nach oben