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Haug rechnet mit mehr Motorschäden
2009 muss ein Formel-1-Triebwerk drei komplette Rennwochenenden durchhalten - Mercedes-Sportchef Norbert Haug rechnet mit einigen Defekten
(Motorsport-Total.com) - Neben dem KERS-System und den Slicks haben die Formel-1-Ingenieure im Dezember noch ein drittes großes Thema abzuarbeiten, das zuletzt etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Denn ab der kommenden Saison 2009 müssen die Formel-1-Motoren drei statt nur zwei Grand-Prix-Wochenenden durchhalten.
Das hat natürlich Konsequenzen für die Triebwerksabteilungen der Hersteller. Bei Mercedes geht Norbert Haug zum Beispiel von einer neuen Mindestlaufzeit von 1.500 Kilometern aus, die der Sportchef gerne noch etwas nach oben schrauben würde.
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Denn Haug sprach gegenüber der 'Auto, Motor, Sport' sogar von einer neuen "Sicherheitsmarge bis zu 2.000 Kilometer". Den Weg dorthin bezeichnete der 56-Jährige als ein "Herantasten", der speziell zu Saisonbeginn möglicherweise in einer Zunahme der Motorschäden enden wird.
Der Grund dafür liegt in der jüngsten Formel-1-Historie: 2006 mussten die Motoren zwei komplette Rennwochenende durchhalten. Ein Jahr später wurde diese Regel wieder etwas aufgeweicht, um am Freitag für mehr Fahrbetrieb zu sorgen. Dadurch, so Haug, habe man den Teams einen "Sicherheits-Spielraum" geschenkt.
"Die Motoren konnten 1.600 Kilometer fahren, mussten aber höchstens 1.200 Kilometer abspulen", erinnert sich der Mercedes-Sportchef. Das wird sich 2009 wieder ändern. In Jerez und Portimao steht den Ingenieuren also noch im Dezember ein erster Härtetest bevor.











