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Großbritannien: Preise für Hamilton und Vettel

08. Dezember 2008 - 10:33 Uhr

Lewis Hamilton bekam den "Autosport-Award" als "Fahrer des Jahres", Sebastian Vettel wurde als bester Rookie ausgezeichnet - Innovationspreis für Singapur

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton wurde in London als "Fahrer des Jahres" ausgezeichnet
© McLaren

(Motorsport-Total.com) - Weltmeister Lewis Hamilton konnte nun den nächsten Preis entgegennehmen. Der McLaren-Pilot wurde am Abend in London mit dem "Autosport-Award" als "Fahrer des Jahres" ausgezeichnet. "Ich bin überwältigt", sagte Hamilton, nachdem ihm der frühere Weltmeister Mika Häkkinen die Trophäe überreicht hatte. "Es ist immer ein großes Privilieg, einen Preis zu bekommen. Und wenn ich diese Auszeichnung in Händen halte, muss ich zurückdenken an die früheren Autosport-Galas, bei denen ich schon war, auch an meine erste. Es macht mich sehr stolz zu sehen, welchen Weg ich seitdem gegangen bin und wie viele Leute mir geholfen haben, damit das möglich wird."

Vor einem Jahrzehnt war Hamilton bereits als Junge bei den "Autosport-Awards" zu Gast. Damals traf er McLaren-Chef Ron Dennis und sagte ihm, dass er eines Tages für ihn fahren möchte. In der Folge wurde Hamilton der jüngste Fahrer aller Zeiten, der einen Vertrag mit einem Formel-1-Team unterschrieb. McLaren begleitete ihn dann auf seinem Weg durch die Formel Renault, die Formel 3 und die GP2.

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Im vergangenen Jahr wurde Hamilton gleich mit drei "Autosport-Awards" ausgezeichnet, unter anderem als bester Rookie des Jahres. Dieser Preis ging in diesem Jahr an Sebastian Vettel. Der 21-Jährige schrieb als Toro-Rosso-Pilot in Monza Geschichte, als er zunächst jüngster Polesitter und am Tag danach jüngster Grand-Prix-Sieger aller Zeiten wurde. Vettel beendete seine erste volle Formel-1-Saison als Gesamtachter und war damit besser als sein Teamkollege Sébastien Bourdais und als beide Piloten des Mutterteams Red Bull.

Fernando Alonso
In Singapur fand in diesem Jahr das erste Rennen unter Flutlicht statt
© xpb.cc

Die Auszeichnung für den "Rennwagen des Jahres" konnte McLaren für den MP4-23 entgegennehmen. Der Innovationspreis ging an die Organisatoren des Singapur-Grand-Prix, die mit dem ersten Nachtrennen neue Maßstäbe setzten. Der "Moment des Jahres" war das atemberaubende Finale in Sao Paulo, wo Hamilton und Felipe Massa bis zur Zielflagge um den Titel kämpften und die Entscheidung, wer Weltmeister wird, erst in der letzten Kurve fiel.

Ein Sonderpreis ging an David Coulthard. Der Schotte war 1989 der erste Gewinner des "McLaren/Autosport-BRDC-Award", bekam aber nie eine Trophäe dafür. Das wurde nun, fast 20 Jahre später, nachgeholt. "es ist fantastisch, dass sogar 1989 auf dem Pokal steht", sagte Coulthard, der seine Formel-1-Karriere gerade beendet hat. "In diesem Jahr habe ich den ersten Preis gewonnen. Ich erinnere mich noch daran, wie ich an Ron Dennis' Tisch gegangen bin um mich dafür zu bedanken, dass ich sein Formel-1-Auto fahren durfte."

In diesem Jahr wurde der "McLaren/Autosport-BRDC-Award", mit dem auch ein Formel-1-Test verbunden ist, zum 20. Mal vergeben. Der Preisträger heißt Alexander Sims. Zum "Britischen Fahrer des Jahres" wurde Audi-Sportwagenpilot Allan McNish gewählt. Der "John-Bolster-Award" für bedeutende technische Leistungen ging an den amerikanischen Teambesitzer Carl Haas.

Den Preis als "Rallyefahrer des Jahres" bekam Sébastien Loeb, der in diesem Jahr mit seinem fünften Weltmeistertitel und elf Siegen in einer Saison neue Rekorde aufstellte. Sein Arbeitsgerät, der Citroën C4 WRC, wurde als "Rallyeauto des Jahres" ausgezeichnet. Und Träger des Ehrenpreises "Gregor-Grant-Award" sind Stirling Moss und Ari Vatanen.

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