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Domenicali: Fahrergehälter stehen zur Diskussion

17. Dezember 2008 - 14:27 Uhr

Laut Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali könnten die Rennfahrer in der Formel 1 schon bald Abstriche bei der Entlohnung hinnehmen müssen

Stefano Domenicali (Teamchef)
Einsparung: Stefano Domenicali ist dafür, die Gehälter der Piloten etwas zu senken
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frank Williams hatte vor einigen Tagen schon einmal in den Raum gestellt, dass die Fahrer der Formel 1 einen bedeutenden Kostenpunkt im Budget eines Rennstalls ausmachen. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali stieß nun ins gleiche Horn und erwartet, dass die Lohntüten der Grand-Prix-Piloten demnächst als Thema auf den Tisch kommen. Im Zuge der massiven Einsparungen in der Formel 1 könnten Kimi Räikkönen und Felipe Massa also bald einen kleineren Zahltag erleben.

"In den kommenden Monaten werden wir meiner Ansicht nach eine große Revolution erleben - auch was die Gehälter der Fahrer anbelangt", sagte Domenicali dem italienischen Magazin 'Autosprint'. "Jetzt, da sowohl die großen als auch die kleinen Rennställe ihre Kosten bedeutend verringern müssen, könnte man meinen, dass man für den großen Stich unbedingt ein As braucht."

"Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die größeren Teams im Augenblick nicht mehr darüber nachdenken, den Fahrern solche Gehälter zu bezahlen, wie sie einige Piloten bekommen", verwies das Formel-1-Oberhaupt der Scuderia auf die hochdotierten Verträge der Topfahrer - zu denen sich natürlich auch Räikkönen und Massa zählen dürfen.

"Über dieses Thema wird gewiss diskutiert werden", meinte Domenicali. "Wir kennen die Bedingungen der Verträge, aber im Leben kann alles modifiziert werden. Das Wichtige dabei ist, dass man es tun will", hielt der Italiener abschießend fest. "Ich bin überzeugt davon, dass sich die Teams dahingehend mit jedem einzelnen Fahrer zusammensetzen werden."

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