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BMW und Mercedes: Pro Formel 1 in Deutschland

01. Dezember 2008 - 18:00 Uhr

Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer hofft auf Hilfe der beiden Autokonzerne und diese wollen die Formel 1 in Deutschland halten

Start in Hockenheim 2008
Die deutschen Hersteller hoffen, dass der Formel-1-Standort erhalten bleibt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Ringen um den Erhalt des Formel-1-Standorts Deutschland hofft sich Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer nun auch auf die Hilfe der Automobilhersteller BMW und Mercedes. Die kämen für ihn "natürlich als Unterstützer infrage", sagte Gummer, der auch Vorsitzender der Hockenheimring GmbH ist, der 'dpa': "Die Hersteller werden aus den Erträgen bedient."

Gummers Hilferuf stößt in München und Stuttgart nicht auf taube Ohren. Seitens BMW hieß es, Deutschland sei ein wichtiger Markt mit einer großen BMW Fangemeinde. Die Münchner betonten jedoch, dass die kommerziellen Bedingungen Sache von Bernie Ecclestone und der Hockenheimring GmbH seien. Man müsse hier eine Lösung finden, hieß es aus München. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug pflichtete bei: Auch die Stuttgarter hätten Interesse daran, dass die deutschen Formel-1-Fans mindestens einen Grand Prix pro Jahr in Deutschland geboten bekommen.

In Hockenheim sieht man sich in einem ungleichen Konkurrenzkampf. Die kleine Stadt muss es in Sachen Formel 1 mit finanzkräftigen, aufstrebenden Metropolen wie Shanghai und Singapur aufnehmen - ohne dabei öffentliche Unterstützung zu bekommen. In einem Gespräch mit Vertretern aus Landes- und Regionalpolitik sowie der Wirtschaft soll nochmals nach einer Lösung gesucht werden. Der Gemeinderat entscheidet dann am 17. Dezember, ob Hockenheim weiter auf die Formel 1 setzt oder nicht.

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