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Webber peilt Comeback im Februar an

27. November 2008 - 12:37 Uhr

Mark Webber will beim ersten Test mit dem neuen Red Bull RB5 im Auto sitzen: "Mal schauen, ob das möglich sein wird"

Mark Webber
Mark Webber wird wegen seiner Verletzung erst 2009 wieder fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber hat sich aufgrund seiner Verletzungspause nun langfristige Ziele gesetzt. Während vieler seiner Fahrerkollegen bereits an die letzten Testfahrten des Jahres denken, peilt der Australier seine Rückkehr für den Februar kommenden Jahres an. "Ich plane eigentlich, das neue Auto beim ersten Test zu fahren", sagte Webber der britischen 'BBC'. Red Bull will den neuen RB5 erstmals im Februar auf die Strecke bringen.

Zu seinem Wunschplan sagte Webber weiter: "Ob das klappt, weiß ich nicht. Wenn ich noch eine weitere Woche oder zehn Tage länger warten muss, um für die Saison komplett wieder fit zu sein, dann mache ich das natürlich." Die Heilung des Schien- und Wadenbeinbruchs sollte nach ersten Aussagen der Ärzte innerhalb von sechs bis acht Wochen abgeschlossen sein. "Ich will sicherstellen, dass ich für das erste Saisonrennen in bester Verfassung bin."

"Beide Beinknochen sind gebrochen und das Schienbein war seitlich verrutscht. Das macht die Sache etwas komplizierter, aber ich fange gerade an, das Laufen mit Krücken zu lernen", beschrieb Webber, der eine mehrwöchige Rehabilitation in Australien und Großbritannien angehen muss. "Ich kann noch nicht sagen, wie das Gefühl sein wird, wenn das Auto erstmals gezeigt wird. Wir müssen mal schauen, wie viel ich überhaupt zu Anfang fahren soll."

"Wenn ich vor Melbourne drei anständige Tests fahren könnte, dann sollte ich das Team im abschließenden Qualifying und am Sonntag im Rennen wohl nciht enttäuschen", drückte Webber seinen Optimismus aus. "Bis dahin ist es noch viel Zeit. Es geht um die letzte Märzwoche. Erst dann zählt es richtig für mich." Er habe im Krankenhaus viel Zeit zum Nachdenken gehabt und es seien ihm die Verletzungen von Kollegen durch den Kopf gegangen. "Ich habe an Alex Zanardi gedacht und an Leute wie Mick Doohan."

"Es hätte wirklich schlimmer kommen können", sagte der Red-Bull-Pilot rückblickend auf seinen Fahrradunfall am Wochenende. "Lustigerweise bin ich jetzt auf meine Fortschritte gespannt. Ich war nie zuvor in meinem Leben in einer solchen Situation. Um mich herum sind viele nette Leute. Das Team hat auch toll reagiert. Ich werde alles daran setzen, damit die Rückkehr problemlos verläuft."

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