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Webber: Kein Ärger mit dem Teamchef

27. November 2008 - 09:21 Uhr

Mark Webber bekommt nach seinem Unfall viele Genesungswünsche mit auf den Weg: Kein Ärger mit Teamchef Christian Horner oder Manager Flavio Briatore

Mark Webber
Mark Webber prallte mit seinem Mountainbike auf ein Auto: Beinbruch
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber kann bei seiner Genesung nach dem Fahrradunfall im Rahmen seiner "Pure Tasmania Challenge" auf die Unterstützung seines Teams, des Managers und der Fans zählen. Vielen Formel-1-Stars sind sportliche Wettbewerbe abseits der Rennstrecke wegen der Verletzungsgefahr oftmals verboten. Webber hatte bei seinem Charity-Wettbewerb doch den Segen des Teams. "Ich stehe mit vielen aus dem Team in Kontakt, auch mit Teamchef Christian Horner", sagte Webber der Zeitung 'The Mercury'.

Es habe wegen seines Unfalls keinerlei Ärger mit Red Bull oder seinem persönlichen Manager Flavio Briatore gegeben, sagte der Australier weiter: "Nein, keinesfalls. Viele, viele Leute haben mir nette Grüße geschickt, darunter viele Piloten und Mitglieder anderer Teams." Webber soll angeblich noch heute aus dem Krankenhaus entlassen werden und anschließend zwei bis drei weitere Wochen in Australien verbringen, bevor es zur Rehabilitation nach Großbritannien geht.

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Nicht alle Motorsportler kommen bei ungewöhnlichen Ausflügen ungeschoren davon. Juan Pablo Montoya bekam seinerzeit viel Ärger mit seinem damaligen McLaren-Mercedes-Team, weil er sich angeblich bei einem Tennisspiel verletzt hatte. Nicht wenige behaupteten damals, er sei beim Motocross gestürzt. Eine Sportart, die ihm vertraglich untersagt war. Auch Nick Heidfeld darf erst in diesem Winter erstmals Skifahren, denn sein bisheriger Manager hatte ihm stets ein entsprechendes Verbot ausgesprochen.

Der Unfall von Mark Webber hat die "Pure Tasmania Challenge" jedoch auf den Prüfstand gestellt. Dieser Zwischenfall könne das Ende des beliebten Wettbewerbs bedeuten, hieß es vor wenigen Tagen in Australien. "Unser nächster Schritt ist erst einmal, dass wir ganz normal die Bilanz dieses Jahres ziehen, bevor wir bezüglich der Zukunft etwas bekanntgeben", hielt Webber den Ball flach. "Wenn man nicht ganz nah dran ist, kann man die Größe dieses Wettbewerbs gar nicht bemessen."

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