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Warum die Autos 2009 schöner werden

14. November 2008 - 16:41 Uhr

Toyota-Technikchef Pascal Vasselon erklärt, warum die neuen Regeln bewirken, dass die Formel-1-Autos ab 2009 schöner sein werden als bisher

Pascal Vasselon
Pascal Vasselon glaubt, dass die Formel 1 ab 2009 wieder schöner wird
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wer die ersten Bilder vom Williams mit 2009er-Aerodynamik bereits gesehen hat, der mag daran seine Zweifel haben, aber laut Toyota-Technikchef Pascal Vasselon werden die Formel-1-Autos ab kommender Saison wesentlich schöner sein als bisher. Verantwortlich dafür seien die von der Overtaking-Working-Group (OWG) ausgearbeiteten Regeländerungen.

"Bisher wurde das Aussehen der Autos nicht nur aufgrund von aerodynamischen Überlegungen diktiert", wird Vasselon von 'formula1.com' zitiert. Hätte man sich nur an der bestmöglichen Aerodynamik orientiert, dann wären dabei offenbar keine Zusatzflügel herausgekommen, sondern schöne und geschwungene Formen. Genau das könnte ab 2009 mit der Einführung von so genannten "Legalitätsboxen" anders werden, so Vasselon.

"Das sind spezielle Bereiche des Autos, in denen zusätzliche Vorrichtungen zum Generieren von Anpressdruck erlaubt sind", ging der Franzose näher auf diese "Legalitätsboxen" ein. "Ihre Platzierung hängt nicht nur von der Physik ab, denn wenn ein Rennautodesign nur von aerodynamischer Effizienz geprägt ist, dann führt das zu schönen, fließenden Formen, nicht zu Winglets und so weiter. Die Regeln für nächstes Jahr sind so geschrieben, dass wir solche Vorrichtungen nicht sehen werden."

Jonathan Kennard
So ähnlich wie dieser Williams werden 2009 alle Formel-1-Autos aussehen
© Williams

Die Regeländerungen seien sehr weitreichend und damit auch "eine große Herausforderung", unterstrich Vasselon, der darin eine Chance für Toyota sieht: "Wir sind für Formel-1-Maßstäbe noch ein sehr junges Team und wir müssen immer noch zu den anderen Teams aufholen, die die alten Regeln in- und auswendig gekannt haben. Jetzt wird diese Erfahrung wertlos und es beginnen wieder alle bei Null."

Vor allem ist er darauf gespannt, wie die neuen Designs der einzelnen Teams aussehen werden, denn diesbezüglich könnte es größere Unterschiede geben als in den vergangenen Jahren: "Wir können größere Unterschiede als in den vergangenen Jahren erwarten, auch wenn die Regeln viel restriktiver sind als bisher. Innerhalb dieser Regeln werden wir aber sehr unterschiedliche Lösungen sehen", sagte Vasselon.

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