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Robertson: "Kimi ist ein Gewinnertyp"

06. November 2008 - 12:31 Uhr

Kimi Räikkönens Manager Steve Robertson glaubt fest daran, dass sein Schützling 2009 wieder erstarkt auftreten und um den WM-Titel kämpfen kann

Steve Robertson und Kimi Räikkönen
Steve Robertson hält nach wie vor große Stücke auf Kimi Räikkönen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im letzten Rennen des Jahres brachte Kimi Räikkönen seine Saison doch noch zu einem einigermaßen versöhnlichen Abschluss. Der Finne verabschiedete sich mit einem dritten Rang vom Publikum und seiner Startnummer eins und zog in letzter Sekunde noch an Robert Kubica vorbei auf den dritten Platz in der Fahrerwertung. Manager Steve Robertson und Renningenieur Chris Dyer wissen um das schwierige Jahr Räikkönens Bescheid, rechnen aber fest mit einem WM-Comeback 2009.

"Das war nun wirklich nicht Kimis Jahr", ließ Robertson in Interlagos verlauten. "Er hat sein Auto gerade dann verloren, als Ferrari im Entwicklungsfight in die falsche Richtung gegangen ist. Leider ist das in einer Phase passiert, als es keine Testmöglichkeit gab. Man konnte keine Vergleiche anstellen und so nicht schnell genug zurückrudern. Drei oder vier Rennen liefen richtig mies und damit waren alle Hoffnungen auf die Titelverteidigung dahin."

Doch Robertson ist überzeugt davon, dass Räikkönen im kommenden Jahr wieder ein Wörtchen um die Titelvergabe mitreden wird: "Kimi ist genauso ein Gewinnertyp wie Rossi (Valentino Rossi; Anm. d. Red.). Sie lieben es einfach, in Führung zu liegen. Nichts anderes spornt sie an. Ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr einen ganz anderen Kimi sehen werden", meinte der Manager des 'Icemans'.

"Die Regeln ändern sich und niemand kann vorhersagen, wie groß die Unterschiede zwischen den Wagen sein werden. Aber Kimi wird wieder ganz der Alte sein", versprach Robertson. Renningenieur Chris Dyer ergänzte: "Wir hatten eine harte Saison, aber ein großartiges Auto. Wir haben uns allerdings darin getäuscht, was das Beste für unsere Fahrer sei. Kimi hat teamintern genau richtig reagiert und jeder hat ihm das in dieser Situation hoch angerechnet."

So schraubte der Finne seine eigenen Ambitionen am Saisonende zurück und fuhr im Sinne des Teams und für Felipe Massa, der bis zuletzt Chancen auf den Titelgewinn hatte. Dyer abschließend: "Wir glauben alle fest daran, dass er 2009 stark zurückkehren wird und um den Titel fahren kann. Es ist sehr wichtig, dass beide Fahrer im Team verbleiben. Das schafft Stabilität - nicht zuletzt, wenn sich die Regeln so radikal ändern."

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