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Räikkönen beim Rennen: "Ziehe es vor, mich auszuruhen"

07. November 2008 - 11:59 Uhr

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen lässt es während einem Grand Prix eher ruhig angehen - Brasilien 2007 als bestes Erlebnis

Kimi Räikkönen
Action gibt's bei Kimi Räikkönen (meistens) nur im Cockpit seines Ferrari...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seinen WM-Titel ist Kimi Räikkönen vorerst los, seine ruhige und besonnene Art hat er beibehalten: Den 'Iceman' bringt so schnell nichts aus der Fassung, wie Räikkönen während seiner Formel-1-Karriere mehrfach unter Beweis stellte. Selbst beim Titelgewinn 2007 blieb der Finne erstaunlich gelassen, bezeichnet das Rennen, das ihn zum Weltmeister machte, aber dennoch als einen der besten Momente seiner Karriere. Vielleicht ist aber gerade seine ruhiges Verhalten der Schlüssel zum Erfolg.

Darauf deutet zumindest das anspruchslose Dasein des Ferrari-Piloten hin, der auf seinen Dienstreisen rund um die Welt nicht auf Luxus angewiesen zu sein scheint, wie er gegenüber 'Formula1.com' betonte: "Ich bin da relativ einfach gestrickt. Ich habe eigentlich nur meinen Computer und mein iPod dabei", sagte Räikkönen, der sich im Übrigen eher früh zu Bett legt als mit den Kollegen um die Häuser zu ziehen.

"Freitags dauern die technischen Besprechungen meistens sehr lange, danach gehe ich dann nur noch ins Hotel", meinte der 29-Jährige, der für seine wilden Partys und rauschende Feste bekannt ist. "Am Samstag hat man zwar mehr Zeit, doch ich ziehe es vor, mich auszuruhen." Im Rahmen der Formel 1 gab es bislang sowieso nur eine Gelegenheit, wo Kimi Räikkönen im Nachtleben so richtig auf die Pauke gehauen hat.

"In Brasilien 2007 - man kann sich sicherlich denken, warum", witzelte der Formel-1-Weltmeister des Vorjahres und fuhr fort: "Daran habe ich die besten Erinnerungen meiner gesamten Rennkarriere. Der Grand Prix von 2007 wird für immer in meinen Gedanken und meinem Herzen sein." Damals hatte Räikkönen im letzten Rennen des Jahres den WM-Spieß noch umgedreht und dem McLaren-Mercedes-Duo um Lewis Hamilton und Fernando Alonso noch ein Titel-Schnippchen geschlagen.

Doch so aufregend ist ein Rennwochenende vom schweigsamen Finen nur selten. Normalerweise passiert dabei schließlich "nichts Außergewöhnliches", wie der Ferrari-Fahrer abschließend festhielt. Auch unmittelbar vor dem Rennstart komme keine Aufregung auf: "Ich höre mir für gewöhnlich noch einmal an, was mein Renningenieur mir zu sagen hat. Er wiederholt das Startprozedere und versorgt mich mit den neusten Nachrichten."

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