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Problemloser Testabschluss für Renault

19. November 2008 - 17:52 Uhr

Das Renault-Team beschloss die dreitägigen Wintertests in Barcelona ohne Zwischenfälle und konnte das geplante Programm einwandfrei abspulen

Nelson Piquet Jr.
Nelson Piquet drehte am dritten Testtag in Barcelona noch einmal viele Runden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zum Abschluss der Testfahrten in Spanien saß noch einmal Nelson Piquet am Steuer des R28. Die Équipe schickte den Brasilianer insgesamt 94 Mal auf die 4,727 Kilometer lange Schleife des 'Circuit de Catalunya', wobei Piquet in 1:22.148 Minuten die neuntschnellste Rundenzeit des Tages auf den Uhren registrierte. Am dritten Tag der Versuchsfahrten in Barcelona standen bei Renault noch einmal einige Vergleichstests an, die sich allesamt an der Vorbereitung für die neue Saison 2009 orientierten.

"Wir hatten einen arbeitsamen Morgen und haben das Programm fortgesetzt, das wir zu Beginn der Woche begonnen haben", berichtete Piquet von seinem Einsatz. "Wir evaluierten die Reifen und haben uns vorbereitend auf das kommende Jahr noch einige Entwicklungen angeschaut. Der Wagen fühlt sich mit den Änderungen für 2009 noch immer sehr seltsam an, doch jetzt haben wir eine Menge Daten, die wir uns dahingehend ansehen können."

"Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Team hier einige sehr wertvolle Testtage zugebracht hat", meinte der Youngster. Chef-Renningenieur Christian Silk bestätigte den Eindruck seines Stammpiloten und fügte an: "Für uns war das ein guter Test und wir konnten alle wichtigen Punkte auf unserer Liste abhaken. Dazu gehörten einige Forschungs- und Entwicklungselemente, die uns sehr positive Ergebnisse geliefert haben."

"Das Auto mit Slicks auf die Strecke zu schicken war sehr nützlich, denn die Ingenieure haben so viele Daten sammeln können, die wir daheim in der Fabrik genauer unter die Lupe nehmen können, ehe wir in wenigen Wochen zum nächsten Test ausrücken", sagte Silk. Wie die meisten anderen Teams auch, so setzte Renault zum Abschluss der Tests in Spanien nur einen Boliden ein. Einzig Honda, Toro Rosso, Force India sowie das BMW Sauber F1 Team verfolgten eine andere Strategie.

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