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Klien fährt KERS, Kubica bleibt stehen

17. November 2008 - 18:24 Uhr

Das BMW Sauber F1 Team fuhr am ersten Testtag zweigleisig: Christian Klien mit KERS an Bord, Robert Kubica ohne - Neue Flügel nach 2009er Reglement

Christian Klien drehte heute 52 Runden mit neuer Aerodynamik und KERS
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der BMW Sauber F1.08B war am Montag im Rahmen der Formel-1-Testfahrten in Barcelona der Hingucker. Als die Mannschaft am frühen Vormittag die Garagentore öffnete, erstrahlte in der spanischen Sonne plötzlich ein Fahrzeug mit kompletter Aerodynamik nach 2009er Reglement. Das BMW Sauber F1 Team war somit nach Williams das zweite Team, welches sich im neuen Gewand mit schmalem Heckflügel und breitem Frontflügel samt verstellbarer Elemente zeigte.

Die beiden Piloten Robert Kubica und Christian Klien waren auf unterschiedliche Tests aus. Während der Pole das Modell mit der internen Bezeichnung F1.08B-03 ohne KERS fuhr, jagte der Österreicher im F1.08B-06 inklusive Hybridlementen um den Kurs. Auf dem Zeitentableau ergab sich gerade einmal ein Unterschied von einer halben Sekunde. Kubica markierte seine beste Runde in 1:22.341 Minuten und platzierte sich auf Rang sieben, Klien wurde in 1:22.883 Minuten Zehnter.

"Wir sammeln mehr und mehr Erfahrung mit KERS", bilanzierte Klien nach 52 Runden im Cockpit. "Wir müssen aber dennoch viel an der Feinabstimmung arbeiten." Bemerkenswert: Nicht der Testpilot war es, der mit technischen Problemen für einen zwischenzeitlichen Abbruch sorgte, sondern Stammpilot Kubica. Der Pole rollte am Vormittag am Ende der Boxengasse aus. Der Motor war abgestorben, das Fahrzeug musste zurückgeschleppt werden. Beide Fahrer fuhren heute nur wenige Runden auf Slicks.

Im Vordergrund stand am ersten Tag nach Angaben des Teams das Sammeln von Daten. Man probierte verschiedene aerodynamische Konfigurationen. Morgen wird Nick Heidfeld das Cockpit von Klien übernehmen, während Kubica auch am Dienstag weiter im Einsatz sein wird.

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