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Heidfeld: Endlich auf Strecken und Pisten

21. November 2008 - 15:40 Uhr

Nick Heidfeld fasst die Eindrücke von den Testfahrten in Barcelona zusammen und freut sich auf seinen Urlaub: Erstmals Skifahren

Nick Heidfeld wird auch 2009 an der Seite von Robert Kubica fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nick Heidfeld hat eine Saison voller Höhen und Tiefen hinter sich gebracht. Während Teamkollege Robert Kubica den ersten Sieg und die erste Pole-Position für das BMW Sauber F1 Team holte und lange Zeit im Titelkampf mitmischte, stand der Mönchengladbacher desöfteren im Schatten des Polen. Erst zum Ende der Saison konnte sich Heidfeld zurückkämpfen. Seine Tiefpunkte hatte er mit Bravour gemeistert - nicht gemeckert, sondern analysiert und reagiert. Entsprechend war seine Weiterverpflichtung für 2009 letztlich gesichert.

"In der Formel 1 ist die einfache Wahrheit: Wenn du schnell bist, dann bleibst du. Bist du langsam, dann bist du raus", erklärte Heidfeld die simplen Mechanismen der Königsklasse im Gespräch mit 'formula1.com'. Der BMW Sauber F1 Pilot bekam im rechten Moment der Saison noch die Kurve, verbesserte seine Reifennutzung und konnte sich an den vergangenen Rennwochenenden sogar vor Kubica platzieren.

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"Ich wusste auch nicht viel früher von meinem Verbleib im Team als die Öffentlichkeit", beschrieb Heidfeld die Phase der Ungewissheit vor der Vertragsverlängerung. Gerüchten zufolge sollte der Mönchengladbacher dem Superstar Fernando Alonso weichen, der bei den Münchenern bereits unterschrieben habe, hieß es teilweise - im Nachhinein betrachtet alles Unsinn. "Ich wusste zeitweise nicht, ob meine Zukunft beim BMW Sauber F1 Team liegt. Ich hatte darauf gehofft."

Mit neuer Optik in Barcelona: Nick Heidfeld fuhr den BMW Sauber F1.08B
© xpb.cc

"Aber wenn es nicht mit denen gewesen wäre, wäre ich eben bei einem anderen Team untergekommen", gab Heidfeld zarte Hinweise darauf, dass er sich im Hintergrund bereits andere Optionen offen gehalten hatte. Nun ist die Zukunft fest verplant. 2009 geht es wieder an der Seite von Kubica ins Rennen. Bei den jüngsten Testfahrten in Barcelona überraschten Heidfeld und sein Team mit Front- und Heckflügel nach 2009er Regelement.

"Verglichen mit den anderen Teams scheinen wir ein bereits weit entwickeltes B-Auto zu haben", freute sich der Mönchengladbacher angesichts des sichtbaren Vorsprungs. "Ich habe in dieser Woche auch KERS getestet und die Slicks. Ich hoffe, dass wir uns einen Vorsprung herausarbeiten konnten, indem wir bezüglich des kommenden Jahres einfach schon mehr Informationen sammeln konnten. Auf der anderen Seite erwarte ich, dass die nächstjährigen Autos dann nochmal ganz anders aussehen werden. Wir testen mit einem modifizierten BMW Sauber F1.08, der neue F1.09 wird ganz anders sein."

Noch vor Weihnachten werden weitere Testfahrten mit dem intern "F1.08B" bezeichneten Übergangsmodell in Jerez folgen. Anschließend wird sich Heidfeld auf die Reise nach Deutschland machen, um in der Heimat gemeinsam mit dem Fanclub zu feiern. Danach folgt sein persönliches Highlight: "Ich werde erstmals wirklich Skifahren. Bisher war mir das im Rahmen des Vertrags mit meinem Manager untersagt. Ich werde ab dem kommenden Jahr einen neuen Manager haben, der mir erlaubt, auf die Pisten zu gehen."

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