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Force India und Ferrari gehen getrennte Wege

07. November 2008 - 15:53 Uhr

Der Formel-1-Rennstall Force India wird künftig nicht mehr mit Ferrari zusammenarbeiten und keine Motoren mehr aus Maranello beziehen

Giancarlo Fisichella und Lewis Hamilton
Fährt der indische Force-India-Rennstall nun bald auf Mercedes-Motoren ab?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Also doch: Force-India-Besitzer Vijay Mallya scheint eine Alternative zu Ferrari gefunden zu haben, denn der Inder kündigte die Verträge mit der italienischen Rennwagenschmiede vorzeitig auf. 2009 wird Force India also definitiv nicht mehr mit Ferrari-Motoren an den Start gehen - über einen neuen Deal schwieg sich die spartanisch gehaltene Pressemitteilung allerdings aus. Mallya hatte in den vergangenen Tagen und Wochen intensiv mit Mercedes geflirtet, eine dahingehende Bekanntgabe steht aber noch aus.

In dem kurzen Statement heißt es: "Force India hat seinen Vertrag mit Ferrari aufgekündigt. Die Vereinbarung aus dem Jahr 2007 hatte ursprünglich auch Motorenlieferungen für 2009 beinhaltet, wird aber nun vorzeitig beendet - auf Wunsch von Force India. Force India möchte sich bei Ferrari für die hervorragende Unterstützung bedanken, die sich stets auf höchstem Niveau bewegt hat. Sowohl technisch als auch professionell war es eine ausgezeichnete Partnerschaft."

Damit dürfte der Weg frei sein für ein "Komplettset" aus dem Hause Mercedes - denn Mallya hatte kürzlich erklärt, dass er gerne sowohl einen guten Motor als auch die nötigen weiteren Teilabschnitte des Antriebsstranges aus einem Guss haben möchte. Offenbar scheint der indische Milliardär einen Lieferanten gefunden zu haben, der einerseits starke Aggregate und andererseits ein fortschrittliches KER-System sowie ein passendes Getriebe zur Verfügung stellen kann. Ob es sich bei dem neuen Partner von Force India tatsächlich um Mercedes handelt, ist allerdings noch nicht klar.

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