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Force India allein am Ende

01. November 2008 - 18:50 Uhr

Für Adrian Sutil und Giancarlo Fisichella gab es auch im letzten Qualifying des Jahres kein Wunder - gefangen in der letzten Startreihe

Giancarlo Fisichella
Giancarlo Fisichella kann für das Rennen nur noch auf die Strategie setzen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch das letzte Saisonrennen 2008 brachte für Force India im Qualifying kein Erfolgserlebnis. Giancarlo Fisichella und Adrian Sutil stehen gemeinsam in der letzten Startreihe. Der Rückstand auf die nächsten Teams ist erneut eklatant, auch wenn er wie in São Paulo üblich nur vier Zehntelsekunden beträgt.

"Ich fuhr drei Versuche und war in jeder Runde schneller, bin aber dennoch etwas enttäuscht", so Sutil, der als Letzter starten wird. "Meine Sektorzeiten waren recht gut, wir dachten, dass wir eine 13.2 fahren könnten. Das hätte an unserer Position zwar nichts geändert, aber immerhin wäre ich zeitlich näher an den anderen Autos gewesen. Für uns war das nicht das beste Qualifying."

Auch bei Fisichella zog kein Hauch von Zufriedenheit ein. "Die Balance war ähnlich wie am Morgen, aber die vorderen Bremsen blockierten und in zweiten Sektor hatte ich etwas Übersteuern", so der Römer. "Mein zweiter Versuch war etwas besser, aber besonders in den Kurven acht und zehn hatten wir Probleme. Vielleicht hätte ich mich noch etwas verbessern können, aber das hätte keinen großen Unterschied gemacht - vielleicht eine Position. Wir werden morgen auf die Strategie setzen, um uns zu verbessern, und wir werden versuchen, flexibel zu sein, um auf alles vorbereitet zu sein."

Wieder einmal muss im Force-India-Lager auf Zwischenfälle oder Regen setzen. "Das Qualifying war etwas enttäuschend, weil beide Fahrer ihre besten Zeiten nicht erreichten", so Cheftechnologe Mike Gascoyne. "Unsere Position hätte das wohl nicht geändert, aber im Renntrimm können wir mit Honda und Williams kämpfen. Morgen wollen wir versuchen, sie im Rennen zu besiegen. Auch das Wetter kann sich noch ändern und Giancarlo hat hier 2003 (als er im Regenchaos gewann; Anm. d. Red.) bewiesen, dass das wirklich alles durcheinanderbringen kann."

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