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GP Belgien (Spa) - 30.08.2009Die bekannteste aller Kurven macht Spa-Francorchamps so berühmt-berüchtigt wie kaum eine andere Strecke im Grand Prix Zirkus. Vor keiner Kurve haben Fahrer und Techniker so viel Respekt, an keiner aber auch so viel Freude, wie ausgerechnet an diesen 300 Metern Asphalt. Und nach dem Umbau 2007 haben die Tribünenplätze noch mehr Komfort und Sicht auf die letzte verbliebene Naturrennstrecke der Formel 1. Leistungspaket: Hotel, Ticket, Shuttle
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Button: Erfahrung ist alles
Honda-Fahrer Jenson Button hätte lieber einen erfahrenen Rennfahrer als Teamkollege anstelle eines Formel-1-Rookies - Alonso wäre ideal
(Motorsport-Total.com) - Noch weiß Jenson Button nicht, was er sich vom kommenden Jahr erwarten darf. Sein Honda-Team macht derzeit noch ein großes Geheimnis aus der Cockpitbesetzung für 2009 und Geschäftsführer Nick Fry sagte vor wenigen Tagen, dass man sich damit durchaus noch bis Weihnachten Zeit lassen könnte. Eine Verpflichtung von Doppelweltmeister Fernando Alonso ist jedenfalls vom Tisch, seit sich der Renault-Fahrer zu einem Verbleib bei den Franzosen entschieden hat.
"Ich mag Teamkollegen mit Erfahrung, denn nur sie können ein gutes Feedback geben", sagte Button am Rande einer Pressekonferenz zum 'Race of Champions'. Der Brite sähe es offenbar nicht so gerne, wenn Honda einen Youngster wie Bruno Senna oder Lucas di Grassi verpflichten würde - und sei es nur als dritten Fahrer: "Wir werden 2009 nicht oft die Chance haben, Testfahrten durchzuführen. Die Testfahrer werden wohl nicht viel Arbeit haben, da die Kilometer beschränkt sind."
Insofern würde Button die zur Verfügung stehende Streckenzeit lieber selbst nutzen, als die beschränkten Testkilometer einem Neuling zu überlassen. Im Falle von Fernando Alonso wären die Vorzeichen freilich andere gewesen, merkte Button an. Der Spanier war in den vergangenen Wochen immer mit einem möglichen Engagement bei Honda in Verbindung gebracht worden, doch soweit kam es nicht.
"Eine schwierige Entscheidung, oder? Er hat in diesem Jahr mit Renault zwei Rennen gewonnen, da wäre ein Wechsel ein Sprung ins kalte Wasser", kommentierte Button Alonsos Verbleib beim Renault-Team. "Ich weiß nicht, wie das Auto 2009 laufen wird, woher soll also er das wissen. Es wäre aber klasse gewesen, denn ich denke, wir hätten gut zusammengearbeitet." Aber wie wäre das Verhältnis der beiden Teamkollegen gewesen?
"Keine Ahnung", gestand Button abschließend. "Das ist schwer zu sagen. Ich komme jedenfalls ganz gut mit ihm aus. Für ihn war Renault aber wahrscheinlich die beste Option, zumal weder bei Ferrari noch bei McLaren ein Platz frei war. Er will natürlich zu Ferrari. Dort glaubt er sein zu müssen, um noch einmal eine Weltmeisterschaft gewinnen zu können. Also ist Renault die beste Wahl, wenn Ferrari nicht möglich ist."










