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Toyota-Bestzeit auf heimischem Boden

10. Oktober 2008 - 10:18 Uhr

Timo Glock sorgte für Jubel auf den Tribünen: eine Bestzeit für Toyota am ersten Trainingstag des Japan-Grand-Prix - gute Basis für das Rennen

Timo Glock
Timo Glock fuhr auf dem für ihn neuen Fuji Speedway die Freitagsbestzeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Auftakt des Rennwochenendes in Fuji war für Toyota besonders süß. Die Rennstrecke gehört dem japanischen Automobilkonzern, zahlreiche Mitarbeiter und noch mehr Fans sahen die ersten beiden Freien Trainings an der Piste. Am Ende fuhr Timo Glock die beste Zeit des ersten Trainingstages, Jarno Trulli fuhr am Nachmittag auf Rang zehn.

"Das war ein guter Tag", so Glock. "Ich fuhr das erste Mal auf dem Fuji Speedway, also musste ich am Morgen die Strecke lernen. Das dauerte nicht lang, nur zwei oder drei Runden. Ein einfacher Kurs ist es dennoch nicht. Vor allem das Finden eines Kompromisses zwischen einer guten Endgeschwindigkeit auf der Geraden und dem technischen letzten Sektor ist schwierig. Wir haben viel aussortieren können und brachen im zweiten Training alles auf den Punkt."

Dabei fuhr der Deutsche seine Runde schon recht früh im 90-minütigen Training. "Ich hatte eine schöne Runde", erklärte er. "Es ist großartig für das Team, in Japan am Freitag Schnellster zu sein. Bisher bin ich zufrieden. Es wäre natürlich schön, die Position am gesamten Wochenende zu halten. Natürlich wird das schwierig, aber ich hoffe, dass uns die Fans hier einen Extraschub geben."

Auch bei Trulli verlief der Tag ohne Aufregung. "Wir haben verschiedene Dinge getestet, dabei waren Timo und ich auf verschiedenen Programmen unterwegs, um aus allen Bereichen Daten zu sammeln", erklärte Trulli seinen Rückstand. "Dieses Rennen ist wichtig für uns, denn es ist das Heimrennen von Toyota. Es gibt keinen zusätzlichen Druck dabei, aber wir alle wollen vor den heimischen Fans besonders gut abschneiden."

"Wir bekommen hier in Japan besonders große Unterstützung, aber auch ich selbst habe viele Fans hier in den Jahren gesammelt", so der Italiener. "Wir heißen mich immer herzlich willkommen und ihre Unterstützung gibt mir eine Extraportion Motivation. Ich verpasste in den vergangenen Rennen die Punkte und hoffe, dass sich das an diesem Wochenende wieder ändert."

"Es ist immer schön, wenn alle hinter einem auf der Zeitenliste auftauchen, speziell dann, wenn man die beste Zeit recht früh fährt, wenn die Strecke noch nicht optimal ist", kommentierte Chefingenieur Dieter Gass Glocks Bestzeit. "Ansonsten war der Tag produktiv. Wir hatten viele neue Teile, die wir ausprobiert haben. Wir haben nun eine gute Basis für den Rest des Wochenendes. Natürlich werden wir so hart wie immer arbeiten, um vor der heimischen Kulisse ein gutes Ergebnis einzufahren."

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