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Einheitsmotor: Laut FIA mehrere Interessenten

27. Oktober 2008 - 14:36 Uhr

Auf dem Weg zum Standard-Triebwerk in der Formel 1 haben sich bei der FIA angeblich bereits mehrere Interessenten beworben

Max Mosley
Geht das Thema "Einheitstriebwerk" entschlossen an: FIA-Chef Max Mosley
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es war in den vergangenen Tagen etwas still geworden im Streit um die mögliche Einführung eines Einheits-Triebwerkes ab der Saison 2010. Fast bekam man den Eindruck, als habe FIA-Chef Max Mosley seine entsprechenden Pläne in der Prioritätenliste nach unten verschoben, nachdem man sich mit der "Formula One Teams Association" (FOTA) auf erste Maßnahmen zur Kostensenkung verständigt hatte. Dem ist allerdings nicht so. Mit einer neuen Erklärung auf der FIA-Internetseite verlieh man den Plänen noch einmal Nachdruck.

"Bei der FIA sind im Rahmen der Ausschreibung einige Fragen von mehreren Interessenten eingegangen", hieß es in der Erklärung. So habe man die Bedingungen in den Ausschreibungsunterlagen (die man sich auf der FIA-Seite herunterladen kann) aktualisiert und somit allen Interessenten einen klaren Anforderungs-Katalog an die Hand gegeben. Den angeblichen Interessenten ging es nach Angaben der FIA vor allem um offene Fragen bezüglich der zu verwendenen Technologien, Frachtkosten und die Regeln im Falle eines Motorenwechsels.

Ausserdem konkretisierte man die Regeln für den Fall, dass einer der Formel-1-Hersteller das Triebwerk nach Standard-Plänen selbst bauen möchte. "Die FIA möchte sicherstellen, dass alle Motoren - auch jene, welche vom Lieferanten kommen - innerhalb eines gewissen Leistungsspektrums liegen. Die Leistung darf nicht mehr als ein Prozent abweichen und muss auch während der gesamten Lebensdauer innerhalb dieses Rahmens bleiben."

Bis zum 7. November können sich Interssenten um die exklusive Belieferung der Formel 1 mit einer Standard-Maschine noch bewerben. Erst danach beginnt die Ausschreibungsfrist für die Belieferung mit Getrieben. Fraglich ist zurzeit, welche Unternehmen am Einheitsmotoren-Vertrag Interesse bekundet haben. Die momentan in der Formel 1 vertretenen Hersteller werden es kaum sein. "Kein FOTA-Mitglied wird sich bewerben", wurde ein hochrangiges Mitlgied der Teamvereinigung auf 'autosport.com' zitiert. "Das haben alle Mitglieder bestätigt."

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