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Ecclestone wünscht sich Mosley und Rossi

10. Oktober 2008 - 11:20 Uhr

Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hofft, dass Max Mosley FIA-Präsident bleibt und dass Valentino Rossi einen Ferrari-Vertrag bekommt

Valentino Rossi
Valentino Rossi stand schon einmal vor einem Wechsel in die Formel 1
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 steht gerade vor einem Umbruch, aber Bernie Ecclestone wünscht sich zumindest eine Konstante: Max Mosley. Sein langjähriger Weggefährte soll unbedingt weiter FIA-Präsident bleiben. Damit ist das Kriegsbeil zwischen den beiden Briten infolge der Affäre um Mosleys Privatleben wohl endgültig begraben.

"Ich würde es begrüßen, wenn Max noch einmal kandidieren sollte. Wenn er bleiben will, dann soll er bleiben", erklärte Ecclestone in einem Interview mit der 'Gazzetta dello Sport'. Mosley selbst hatte ursprünglich verkündet, dass er im Oktober 2009 auf jeden Fall abdanken und sich nicht mehr zur Wahl stellen wird, inzwischen gibt der FIA-Präsident aber offen zu, dass er von vielen Seiten dazu überredet wird, noch eine Amtsperiode anzuhängen.

Eine andere Persönlichkeit könnte der Formel 1 ebenfalls gut tun, nämlich MotoGP-Weltmeister Valentino Rossi. Ecclestone würde dem Italiener sofort ein Grand-Prix-Cockpit geben: "Ich hoffe, dass er eines Tages kommt und dass ihm Ferrari ein Auto anbietet. Ferrari ist das einzige Team, zu dem er passen würde", so der Brite. Realistisch ist ein solcher Wechsel jedoch nicht mehr, seit Rossi Ende 2006 ein Angebot der Scuderia ausgeschlagen hat.

Kimi Räikkönen wird der Formel 1 nicht so schnell abhanden kommen, denn der Weltmeister steht bis Ende 2010 bei Ferrari unter Vertrag. Dabei ist Ecclestone kein großer Fan des schweigsamen Finnen: "Kimi ist ein komischer Junge, aber ich mag ihn. Nur wenn du Weltmeister bist, musst du dich mehr anstrengen, denn dann bist du ein Aushängeschild deines Sports. Aber darauf hat er gepfiffen." Die Krise Räikkönens sei ihm "ein Rätsel", denn er hält ihn nach wie vor für einen "großartigen" Piloten.

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