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FOTA: Haug bricht Lanze für Privatteams

02. September 2008 - 15:29 Uhr

Norbert Haug sieht die Interessengemeinschaft der Formel-1-Teams auf einem guten Weg und baut auf das Miteinander für eine solide Zukunft

Norbert Haug
Norbert Haug möchte das Überleben der Privatteams unbedingt sicherstellen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Interessenvereinigung der Formel-1-Rennställe (FOTA) nimmt langsam immer deutlichere Konturen an und könnte schon im Rahmen des Rennwochenendes in Monza eine endgültige Bestätigung erfahren. Bis dahin werden sich die einzelnen Vertreter der Teams aber noch mehrmals beraten müssen, um sich über die noch offen gebliebenen Punkte auszutauschen und vor allem, um eine gemeinsame Linie zu finden. Für Norbert Haug steht indes fest: Privatteams müssen der Formel 1 erhalten bleiben.

Der Mercedes-Sportchef ist sich dabei nicht sicher, ob von Beginn an alle in der Formel 1 aktiven Rennställe in der FOTA organisiert sein sollten, wie er gegenüber 'Auto, Motor und Sport' zu bedenken gab: "Möglicherweise wäre es besser, wenn man zuerst etwas mit sechs oder sieben Teams macht und später auch die anderen Teams ins Boot holt."

Unterm Strich allerdings sieht Haug die Formel 1 auf einem guten Weg: "Es haben alle erkannt, dass das Heil im Miteinander liegt. Es gibt einen hohen Überschneidungsgrad unter den Teams, der gebündelt werden sollte", meinte der Deutsche. "Wir waren immer ein Unterstützer der unabhängigen Teams. Sie bilden mit das Herz der Formel 1 - und das nicht nur als Kanonenfutter."

"Wenn sich Ferrari mit Luca di Montezemolo miteinbringt, hat man eine gute Basis", erläuterte Haug abschließend und nannte seine Wunschvorstellung für eine funktionierende FOTA: "Wenn die Teams jetzt mit einer Stimme sprechen, geht es auf jeden Fall schneller voran. Aber wir unterstützen das und stehen voll dahinter."

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