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Motorenfrage: Diskussionen über ein Turbo-Comeback?

27. August 2008 - 14:01 Uhr

Möglicherweise kommt in der Motorenfrage in Zukunft ein Thema auf den Tisch, das die Formel 1 bereits lange begleitete - der Turbomotor

Renault RS01
1977 führte Renault mit dem RS01 zum ersten Mal einen Formel-1-Turbo ein
© Renault

(Motorsport-Total.com) - Bei den US-amerikanischen IndyCars steht eine Rückkehr zu den Turbo-Motoren für die Saison 2011 schon so gut wie fest, und nach den Informationen der österreichischen 'Kronenzeitung' sollen sich auch einige Formel-1-Teams ernsthaft mit dem Gedanken an ein Turbo-Comeback beschäftigen.

So sollen sich vor allem Renault und das BMW Sauber F1 Team als Fürsprecher für einen 1,5 Liter-Turbomotor mit 1,5 bar Ladedruck ausgesprochen haben, der ab der Saison 2012 zum Einsatz kommen könnte.

Innerhalb der sich gerade konstituierenden "Formula One Teams Association" (FOTA), die unter der Leitung von Honda-Teamchef Ross Brawn auch gemeinsame Vorschläge für ein technisches Reglement erarbeiten soll, ist ein zentrales Thema natürlich die Motorenfrage.

Anfang August äußerte sich BMW Motorsport Direktor Mario Theissen noch zurückhaltend: "Was bezüglich der Technologie, Zeitplan und Kosten dabei herauskommt, kann man jetzt noch nicht sagen", so Theissen damals. "Wir wollen alle die Kosten senken und wir wollen Technologie, die der Zukunft des Baus von Straßenautos entspricht."

Renault wiederum ist sozusagen der Erfinder der Turbo-Ära, die in der Formel 1 1977 in Silverstone begann, als Jean-Pierre Jabouille mit einem Renault RS01 antrat. Auch BMW hat sich mit einem Turbo-Motor in die Formel-1-Geschichte eintragen können. 1983 wurde Nelson Piquet der erste Weltmeister, der mit Turbo-Power unterwegs war - der Brasilianer fuhr damals einen Brabham-BMW.

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