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McLaren für Heidfeld noch immer die Nummer eins

11. August 2008 - 09:02 Uhr

Nick Heidfeld glaubt, dass das rote Intermezzo in Ungarn nur vorübergehend war und hält McLaren-Mercedes nach wie vor für das stärkste Team

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld sieht im Kampf um die Formel-1-Krone eine Tendenz
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Nick Heidfeld war die Ferrari-Vorstellung von Felipe Massa in Ungarn nur eine Randerscheinung. Der Mönchengladbacher ist überzeugt, dass sein ehemaliger Mentor McLaren-Mercedes nach wie vor das am besten aufgestellte Team ist und betont, dass der Brasilianer nicht der einzige Pechvogel in der Puszta war.

Das Rennen am Hungaroring lag zwar eindeutig in der Hand von Massa, aber es ist schon bezeichnend, dass ein Silberpfeil und kein Ferrari den Platz ganz vorne eingenommen hat, nachdem die beiden Führenden mit Technikproblemen die Spitze räumen mussten. Das sei kein Zufall, so Heidfeld: "Meiner Meinung nach ist McLaren klar das stärkste Team. Lewis hatte in Ungarn auch etwas Pech. McLaren ist der Favorit", erklärte der BMW-Pilot.

Für den 31-Jährigen ist das in mehrfacher Hinsicht bitter: Einerseits ist es das Eingeständnis, dass McLaren-Mercedes am BMW Sauber F1 Team vorbei gezogen ist, nachdem die Silberpfeile für das Team aus Hinwil Anfang 2008 durchaus in Reichweite lagen und schlagbar waren. Andererseits dürfte den Fans noch in bester Erinnerung sein, dass Heidfeld nach seinem F3000-Titel direkt auf dem Weg in das McLaren-Cockpit schien. Doch seitdem sind nahezu 150 Grand Prix vergangen...

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