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Flügelspielchen bei McLaren-Mercedes

16. August 2008 - 10:04 Uhr

Ron Dennis ließ für den Hungaroring die jüngsten aerodynamischen Auswüchse auf dem MP4-23 einem freiwilligen Crashtest unterziehen

Lewis Hamiltons Frontflügel in Ungarn
Besonders hübsch anzuschauen ist es nicht - aber schnell soll es sein...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wie schon in den Vorjahren, so sprießen vor allem bei langsamen Kursen wie Ungarn und Monaco bei den Rennställen die Zusatzflügel nur so aus dem Auto. So auch bei McLaren-Mercedes, die in Ungarn ihre eigene Version des "Hirschgeweihs" präsentierten, mit dem auch das BMW Sauber F1 Team sowie Honda unterwegs sind. Über die Schönheit dieser aerodynamischen Hilfsmittel kann man sich freilich streiten, doch gepaart mit weiteren Neuheiten scheinen diese zumindest den MP4-23 kräftig befeuert zu haben.

Wie unsere Kollegen von 'Auto, Motor und Sport' berichten, sollen die Silberpfeile am Hungaroring gleich mehrere neue Komponenten eingeführt haben, darunter die besagten Flügelchen sowie ein stärkerer Motor. 25 zusätzliche PS soll Mercedes seinem Aggregat entlockt haben - "schön wär's", kommentierte Sportchef Norbert Haug die Spekulationen.

Laut 'Auto, Motor und Sport' kommt der plötzliche Leistungssprung allerdings daher, dass der silberne Renner zu Saisonbeginn noch nicht so effizient war, wie er das momentan ist. Offenbar kann die Power besser umgesetzt werden - denn die zahlreichen Modifikationen sollen zwar das Downforcelevel erhöhen, den Luftwiderstand aber so gering wie möglich halten.

"Wenn die Zahl stimmt, dann bringt ein Plus von 25 PS bei gleichem Anpressdruck vier Zehntel auf der Strecke", meinte der technische Direktor des BMW Sauber F1 Teams, Willy Rampf. Damit hätte McLaren-Mercedes den entscheidenden Vorteil auf der Strecke. Und momentan können sich die Silberpfeile über mangelnden Speed nun wahrlich nicht beklagen...

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