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Bridgestone wegen Brücke in Valencia besorgt

21. August 2008 - 20:53 Uhr

Eine kleine Bodenwelle beim Übergang zur Brücke bereitet Reifenhersteller Bridgestone vor dem Europa-Grand-Prix Kopfzerbrechen

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel bei der Inspektion des Übergangs zur Brückenpassage
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - An und für sich gab es seitens der Formel-1-Protagonisten heute nach den ersten Streckenbesichtigungen in Valencia keinerlei Beanstandungen. Einige wenige Fahrer bemängelten die Auslaufzonen in der ersten Kurve, doch ansonsten zeigten sich alle mehr oder weniger zufrieden. Nur bei Bridgestone ist man ein wenig besorgt.

Den Japanern geht es um die Brücke, die abseits der Formel-1-Zeiten geöffnet werden kann, um Schiffe durchzulassen. Aus diesem Grund gibt es zwischen normaler Strecke und Brücke ein Metallstück von etwa einem halben Meter Breite, weil es wegen potenzieller Ausdehnung bei Hitze zu gefährlich wäre, Asphaltpassage direkt an Asphaltpassage zu stückeln. Doch dieser Übergang birgt auch ein kleines Problem in sich.

Die Metallplatte an sich ist unbedenklich, doch beim Auffahren auf die Brücke müssen die Formel-1-Autos eine minimale Erhöhung von etwa einem Zentimeter überqueren. Bei Bridgestone ist man besorgt, dass diese Erhöhung Reifenschäden nach sich ziehen könnte: "Es ist nicht so schlimm, aber wenn die FIA das noch angleichen kann, dann wäre es gut", erklärte Bridgestone-Sportchef Hirohide Hamashima gegenüber 'autosport.com'.

Dass sich Hamashima Sorgen macht, ist durchaus verständlich, denn sein Arbeitgeber nimmt seit dem offiziellen Formel-1-Einstieg im Jahr 1997 zum 200. Mal an einem Grand Prix teil - und eine Panne beim Jubiläum wäre denkbar peinlich. Außerdem hat Bridgestone die beiden weichsten Gummimischungen aus dem Sortiment in die Mittelmeermetropole gebracht, die theoretisch am anfälligsten auf Reifenschäden sind.

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