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Berger hatte Spaß im Formel-1-Auto

04. August 2008 - 10:12 Uhr

Toro-Rosso-Besitzer Gerhard Berger hatte viel Freude an seiner Demofahrt am Plattensee: "Eine super Veranstaltung"

Gerhard Berger
Das Deck einer Fähre als Boxengasse: Gerhard Berger mit dem Toro Rosso STR2
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Gerhard Berger hat in Ungarn sein Comeback hinter dem Lenkrad gefeiert. Der Toro-Rosso-Teilhaber stieg bei einer Fan-Veranstaltung am Balaton (Plattensee) in den STR2 und saß somit erstmals am Steuer eines Formel-1-Autos, welches ihm selbst gehört. Der österreichische Ex-Grand-Prix-Pilot hatte offenbar viel Freude bei seiner Fahrt vor unzähligen Formel-1-Fans, die sich das von Red Bull organisierte Spektakel bei herrlichem Sonnenschein anschauten.

"Es war schwierig, einen Overall in Übergröße zu besorgen", sagte Berger mit breitem Grinsen im Interview mit 'Premiere', "aber der Rest war eigentlich ganz lustig." Der 48-Jährige hatte im Oktober 1997 in Jerez seinen letzten Grand Prix bestritten, war danach aber mehrfach zu Show-Zwecken in historische Boliden gestiegen - niemals bisher allerdings in sein eigenes, zeitgemäßes Toro-Rosso-Auto. Schon vor der Demofahrt hatte Berger allerdings deutlich zu verstehen gegeben: "Ich habe keine Ambitionen, einen richtigen Test zu fahren. Das ist vorbei."

Bei der großen Red-Bull-Show am Balaton stand ohnehin nur eines im Vordergrund: Spaß für die Fans. "Es war eine super Veranstaltung. Red Bull macht immer ganz besondere Dinge. Sie gehen in die Stadt, laden alle ein und es kommen 100.000 Zuschauer an die Straße und freuen sich, dass sie so nah sein können. Sie können mit den Leuten reden, sich das Auto anschauen und die Offenheit gegenüber den Fans bringt immer eine ganz besondere Atmosphäre", fasste Berger das Spektakel zusammen.

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