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BMW Sauber Piloten auf der Suche nach mehr Speed

22. August 2008 - 16:34 Uhr

Besonders Nick Heidfeld konnte nach dem Freien Training mit seiner Zeit nicht zufrieden sein, doch auch Robert Kubica will sich noch steigern

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld tat sich am ersten Tag in Valencia noch schwer
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Piloten des BMW Sauber F1 Teams erlebten einen störungsfreien Auftakt auf dem allseits gelobten neuen Stadtkurs am Hafen von Valencia. Sowohl Robert Kubica als auch Nick Heidfeld absolvierten den Vergleich der härteren und weicheren Reifen wie geplant, und beide sehen noch Verbesserungspotenzial vor dem Großen Preis von Europa. Kubica hatte auf als Achter 0,672 Sekunden Rückstand, bei Heidfeld waren es auf der 18. Position 1,607 Sekunden.

"Im ersten Training konzentrierten wir uns darauf, uns an die Strecke heranzutasten", so Kubica. "Der Asphalt war noch sehr schmutzig am Morgen, es dauerte, bis die Strecke einigermaßen guten Grip bot. Die Bedingungen während der zweiten Session waren besser, obwohl es immer noch recht rutschig war."

"Wir haben die beiden Reifenmischungen verglichen und an der Abstimmung gearbeitet. Die Streckenbedingungen waren jedoch nie für eine halbe Stunde konstant. Deshalb ist es schwer, Prognosen für morgen anzustellen. Wir müssen nun die Daten analysieren."

"Der neue Kurs hier in Valencia gefällt mir sehr gut, die Streckenführung ist gelungen", lobte Heidfeld. "Anfangs war die Strecke natürlich noch extrem verschmutzt, aber die Bedingungen sind schließlich für alle gleich. Bei uns gab es keinerlei technischen Schwierigkeiten, und ich konnte den Reifenvergleich wie geplant fahren. Mit den Rundenzeiten bin ich allerdings noch nicht zufrieden. Wir werden jetzt in Ruhe alle Daten analysieren und herausfinden, was wir verbessern können."

Willy Rampf, Technischer Direktor des Teams, analysierte: "Obwohl wir hier auf einer neuen Strecke fahren, gab es keine Überraschungen in Bezug auf die Abstimmung der Autos. Die Strecke ist so, wie wir sie erwartet hatten. Wie immer am Freitag haben wir den Reifenvergleich erledigt und uns auf die Rennvorbereitung konzentriert. Weil es auf diesem neuen Parcours keine Referenzwerte gibt, werden wir nun alle Daten analysieren und dabei im Besonderen die Sektorzeiten vergleichen, um die richtigen Schlüsse für die Abstimmung zu ziehen."

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