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Arai: "Platz zwei ist verdient"

In seiner Nachbetrachtung klassierte Toyotas Technik-Koordinator Noritoshi Arai den zweiten Platz von Timo Glock als redlich verdientes Resultat ein

Timo Glock
Timo Glocks zweiter Platz ist auch für Noritoshi Arai völlig verdient
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Toyota kam mit einer High-Downforce-Konfiguration zum Hungaroring, die Ähnlichkeit mit der von Monaco hat. Im Freien Training am Freitag prüfte das Team den Effekt einer neuen Triebwerksabdeckung mit der Haifischflosse, die dann auch in der Qualifikation und im Rennen eingesetzt wurde.

Da beide Stammfahrer noch nicht die Gelegenheit gehabt hatten, dieses Teil in der gemeinsamen Testwoche vor Ungarn auszuprobieren, plante Toyota, die neue Abdeckung zunächst im Freitagstraining mit der alten Version zu vergleichen und dann nach dem Training über ihren Einsatz zu entscheiden.

Nach dem Freitagstraining lagen Jarno Trulli und Timo Glock auf den Plätzen neun und elf. Die Fahrer hatten einige Probleme mit dem Graining, was bei den weicheren Reifenmischungen auf dem Hungaroring nicht ungewöhnlich ist. In 2007 hatte Toyota Schwierigkeiten im zweiten Sektor, kam dieses Jahr aber sehr glatt durch, was die Hoffnungen für Qualifying und Rennen weiter steigen ließ. Ziel war es, beide Autos in den dritten Qualifying-Abschnitt zu bringen und gute Startplätze im Mittelfeld der Top 10 zu holen.

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In der Qualifikation fuhr Glock seine schnellste Runde mit einem bereits einmal benutzten Reifensatz und die Umrüstung auf einen neuen Satz schien die Rundenzeit nicht weiter verbessern zu können. Normalerweise bringt ein neuer Satz eine Verbesserung um mehrere Zehntelsekunden, so dass sich Glock auf Platz vier oder sogar Platz drei qualifizieren hätte können, wenn die Dinge besser gelaufen wären.

Jarno Trulli hingegen kämpfte das ganze Wochenende hindurch mit der Balance seines Wagens. Im Q1 war er die drittschnellste Runde gefahren, doch in Q3 holten ihn die Balanceprobleme wieder ein. Trotz der Tatsache, dass das Team nicht in der Lage war, das Potential des Wagens voll zum Tragen zu bringen, qualifizierten sich Glock und Trulli für die Startplätze fünf und neun.

Gleiche Pace wie Kovalainen

Timo Glock und das Toyota-Team
Timo Glock und das Toyota-Team feiern seinen zweiten Platz
© xpb.cc

Im Rennen besann man sich auf das Ziel möglichst viele Punkte zu holen und den vierten Platz in der Konstrukteurswertung zu verteidigen. Natürlich hoffte Toyota auch auf einen Platz auf dem Podest, falls sich eine Chance dazu bieten sollte.

Der Grundstein dazu war ein hervorragender Start von Glock, der Robert Kubica überholte und so an die vierte Stelle hinter Felipe Massa und den beiden McLaren-Mercedes vordrang. Anschließend erreichte der Deutsche in etwa die Zeiten von McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen.

Beim ersten Tankstopp trat ein Problem mit der Düse auf, was etwa sechs Sekunden kostete, mit denen Kovalainen seinen Vorsprung ausbaute. Zum Glück hatte Toyota eine Ausweichmöglichkeit zur Verfügung, was den Zeitverlust auf ein Minimum begrenzte und Glock half, an vierter Stelle zu bleiben. Dies war ein weiterer wichtiger Faktor für das letztendliche Ergebnis.

Nach dem Wechsel auf die superweichen Reifen beim zweiten Boxenstopp musste sich Glock wütender Angriffe von Kimi Räikkönen erwehren. Sein Auto war aber in Sektor drei vor der Zielgeraden relativ schnell und so herrschte Zuversicht, dass Räikkönen auf der Geraden im Windschatten gehalten werden konnte.

Am Ende schied der in Führung liegende Felipe Massa mit einem Motorschaden aus und beförderte Glock von Platz drei auf Platz zwei. Mechanische Defekte gehören zu einem Rennen, und so ist dieses Resultat verdient und basiert auf der reellen Stärke des Teams, weil Toyota der Pace der beiden führenden Autos in nichts nachgestanden hat.

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