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Webber: "Besser als erwartet"

03. Juli 2008 - 11:06 Uhr

Red-Bull-Pilot Mark Webber zieht Halbzeitbilanz: Es läuft viel besser als im vergangenen Jahr, Zuverlässigkeit und Performance stimmen

Mark Webber
Mark Webber ist mit dem bisher in der Saison Erreichten recht zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Vor dem neunten Saisonrennen in Silverstone zieht man bei Red Bull eine Halbzeitbilanz. Äußerst positiv fällt dieses Zwischenfazit bei Mark Webber aus. "Derzeit läuft es besser, als wir zu Beginn des Jahres erwartet konnten, als uns die Konkurrenten ziemlich unter Druck gesetzt haben", sagte der Australier. Die Konkurrenz gibt es zwar immer noch, "aber Zahlen lügen nicht und im Moment sieht es so aus, als könnten wir den vierten Platz in der Herstellerwertung halten."

Der RB4 habe sich als zuverlässig erwiesen, "was sicher geholfen hat". Auch mit den Performances in den Qualifyings und den Rennen ist Webber soweit zufrieden: "Es lief meistens gut und vor allem viel besser als im vergangenen Jahr. Nicht vielen Teams ist es gelungen, in sieben Rennen in Folge zu punkten. Natürlich holen wir nicht einen Podiumsplatz oder einen Sieg nach dem anderen, aber wir bringen im Moment die Leistung, die man von uns erwarten kann."

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Persönliche Steigerung

Webber ist nicht nur mit seinem Arbeitsgerät zufrieden, sondern sieht auch bei sich selbst eine Steigerung. Es gelinge ihm nun, das Auto zu verstehen und das Maximum aus dem RB4 herauszuholen: "Ich bin mit meiner Art zu fahren recht zufrieden. Es hat mir natürlich geholfen, dass ich ein zuverlässiges Auto habe. Es ist wichtig, dass unser Zuverlässigkeit weiter auf diesem hohen Niveau bleibt, aber ich hoffe, dass wir von schlechten Rennwochenenden noch so lange wie möglich verschont bleiben."

"Ich versuche, so wenig Fehler wie möglich zu machen."
Mark Webber

Da er im RB4 ein gutes Gefühl habe, könne er auch meistens ans Limit gehen, "das ist ermutigend", so Webber. "Ich versuche, so wenig Fehler wie möglich zu machen und das zeigt sich auch auf unserem Punktekonto." Das Qualifying sei in diesem Jahr noch wichtiger geworden, um sich eine gute Ausgangslage für das Rennen zu schaffen, "da man im Rennen nach dem ersten Stint ein einer guten Position sein muss."

Bisher sei das ganz gut gelaufen, bilanziert Webber: "Außer in Melbourne, wo ich ein Bremsproblem hatte und in Bahrain, wo ich Startplatz elf geholt habe, bin ich bei jedem Rennen in Q3 gekommen. Einige Male war es zwar ziemlich knapp, aber glücklicherweise habe ich es immer doch noch geschafft."

Die zweite Hälfte wird nicht einfacher

"Es klingt zwar abgedroschen, aber ich denke von Rennen zu Rennen."
Mark Webber

Die Halbzeitbilanz fällt positiv aus, doch auf den Lorbeeren ausruhen kann man sich bei Red Bull nicht. "Es wird in den nächsten Rennen nicht einfacher für uns und wir müssen weiter Woche für Woche Leistung bringen", sagte Webber. "Es klingt zwar abgedroschen, aber ich denke von Rennen zu Rennen."

Zumal er sich in der zweiten Saisonhälfte noch mehr Gegenwind der Konkurrenz erwartet, vor allem von Renault: "Renault hat sicher das Leistungsmaximum noch nicht erreicht. Wir müssen davon ausgehen, dass sie uns das Leben noch schwer werden machen - und ein paar andere Fahrer und Teams auch, die bisher vielleicht in Sachen Performance noch etwas hinterherhinken."

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