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Toyota muss auf alten Heckflügel umrüsten
Nach dem besorgniserregenden Crash von Jarno Trulli im Training muss Toyota den neuen Heckflügel wieder einpacken
(Motorsport-Total.com) - Jarno Trulli sorgte heute in Silverstone für die Schrecksekunde des Tages, als beim Anbremsen der Stowe-Kurve bei fast 300 km/h sein Heckflügel wegbrach und er mit hoher Geschwindigkeit in die Barrieren krachte. Der Italiener zog sich bei dem Unfall zwar keine Verletzungen zu, Toyota muss nun aber auf einen älteren Heckflügel umrüsten.
Bei dem Heckflügel, der heute den Dienst quittiert hat, handelt es sich nämlich um eine Neuentwicklung, die erst vergangene Woche in Silverstone erstmals getestet wurde. Ein Nachteil sollte die Umrüstung aber nicht sein: "In Sachen Speed oder Performance ist das überhaupt kein Handicap", erklärte Trulli nach der Session im Fahrerlager.
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"Schade ist aber, dass ich viel Trainingszeit verloren habe, denn ich bin mit der Balance noch nicht zufrieden. Ich hoffe, dass wir das vor dem Qualifying noch hinbekommen", deutete er an, dass es schwierig werden könnte, auf der britischen Insel den dritten Platz von Magny-Cours zu wiederholen. Und er seufzte: "Der drehende Wind macht es nicht einfacher."
Kritik am Team übte Trulli nach seinem Abflug, bei dem er selbst nur noch Passagier war, nicht: "Leider ist es ausgerechnet an der schnellsten Stelle der Strecke passiert. Das ist nie schön, aber mir geht es gut. Wenn man neue Teile verwendet, kann so etwas eben passieren."
Außerdem erinnerte er sich an seinen Crash 2004 im Renault, als er sich ausgangs der Bridge-Kurve mehrfach überschlug: "Irgendwie scheint mich die Strecke hier nicht besonders zu mögen..."











