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Toro Rosso weggespült

06. Juli 2008 - 17:40 Uhr

Sebastian Vettel landete schon in Runde eins ohne Verschulden im Kies, Sébastien Bourdais kam im Regen nicht nach vorn - Rang elf

Sebastian Vettel
Gestrandet in der ersten Runde: Sebastian Vettel steckte fest
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit viel Hoffnung startete Sebastian Vettel in das Regenrennen in Silverstone, immerhin war von Rang acht aus bei schwierigen Bedingungen einiges möglich. Doch nach noch nicht einmal einer Runde schubste ihn David Coulthard in den Kies. Sébastien Bourdais kämpfte sich durch den Regen, blieb dabei nicht fehlerfrei und beendete das Rennen als Elfter.

"(Felipe) Massa hat sich eingangs der Bridge gedreht, das verursachte ein Durcheinander und die Autos schoben sich alle zusammen", erklärte Vettel. "Dann bekam ich in Kurve 14 einen Schlag von hinten links und ich drehte mich. Ich habe versucht, es noch abzufangen, steckte dann aber im Kies. Ich hoffte, dass ich noch rauskomme, aber als ich ausstieg, war mir klar, dass der Kies einfach zu tief war."

Immerhin dauerte Bourdais' Rennen bis zum Schluss. "Am Start war es schwierig, denn ich konnte nichts sehen, weil das Wasser auf dem Visier blieb. Das Problem hatte ich zum ersten Mal", so der Franzose. "Am Anfang hatte ich viel Untersteuern, was die Reifen kaputt machte. Der Wechsel auf die Regenreifen war der richtige Schritt, das Auto war sofort schnell. Aber es war zu spät und mehr als Rang elf war nicht drin. Wir müssen weiter hart arbeiten, schon beim Test in Hockenheim, und es dann wieder versuchen."

"Beide Fahrer hatten schlechte Starts und verloren Plätze, die sie in einem guten Qualifying gestern erobert hatten", so Teamchef Franz Tost. "Vettel konnte nicht einmal die erste Runde beendeten, nachdem er von Coulthard erwischt wurde. Bourdais überstand einen Dreher und wir machten den richtigen Wechsel auf Regenreifen, die ihm Rang elf brachten. Aber er hätte noch etwas weiter vorn landen können."

In der zweiten Saisonhälfte möchte man aber endlich auch die Früchte des gefundenen Speeds ernten. "Wir haben die Saisonhalbzeit erreicht und wir können die zweite Hälfte mit Zuversicht angehen, wenn man unser Tempo hier im Qualifying gesehen hat", fuhr er fort. "Ich bin überzeugt, dass wir uns bei den richtigen Rahmenbedingungen in den Punktekampf einschalten können."

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