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Positiver Trainingsauftakt für Williams

04. Juli 2008 - 18:07 Uhr

Nico Rosberg fuhr am Nachmittag die fünftbeste Zeit und zeigte sich recht zufrieden, Kazuki Nakajima verschrottete einen Frontflügel

Kazuki Nakajima
Kazuki Nakajima setzte sein Auto unter der Bridge-Kurve gegen die Mauer
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - 29 Jahre nach dem ersten Williams-Sieg der Geschichte erlebte die Truppe aus Grove heute einen produktiven Auftakt ins Rennwochenende in Silverstone: Nico Rosberg wurde am Vormittag Zehnter und am Nachmittag mit 0,759 Sekunden Rückstand starker Fünfter, während Kazuki Nakajima mit einem verschrotteten Heckflügel für den einzigen Rückschlag des Tages sorgte.

"Wir können sagen, dass wir vergangene Woche einen produktiven Test hatten, denn wir machten gute Fortschritte", zeigte sich Rosberg zufrieden. "Unser Hauptziel für das Freie Training war, uns auf die Reifenvergleiche zu konzentrieren - und da haben wir nützliche Daten gesammelt. Leistungsmäßig sollten wir etwas stärker sein als in Magny-Cours, aber das muss man erst abwarten." Positiv: Der Deutsche war mit beiden Bridgestone-Reifentypen ähnlich schnell unterwegs.

Für Nakajima lief es vor dem Unfall "recht gut", dann verlor er jedoch am Ausgang von Abbey seinen FW29 außer Kontrolle, er drehte sich und krachte mit dem Frontflügel voran leicht gegen die Mauer. Der Japaner konnte aber an die Box zurückfahren und verlor dadurch bei der ganzen Aktion nicht allzu viel Zeit. Vom Speed her war er am Nachmittag nicht weit von Rosberg weg.

"Ich habe am Ausgang von Kurve zwölf das Heck verloren und habe mich schlicht und einfach in die Wand gedreht. Es ist schon sehr nervig, so einen Fehler zu machen, denn das hat mich wichtige Zeit auf der Strecke gekostet", so Nakajima. "Davor hatten wir einen guten Run und machten gute Fortschritte für morgen. Ich muss mich also beim Team entschuldigen. Ich konzentriere mich jetzt auf das Qualifying."

Und Technikchef Sam Michael fügte an: "Wir haben unsere üblichen Reifenvergleiche durchgeführt und auch einige Setuptests gemacht, nachdem wir das Feedback aus den Testfahrten ausgewertet hatten. Wir haben keine mechanischen Probleme bei den Autos erwartet, aber leider hatte Kazuki in der zweiten Session einen kleinen Ausflug. Das bedeutete für ihn unterm Strich, dass er 20 Minuten verlor. Wir haben über Nacht reichlich zu tun, um morgen für das Qualifying bereit zu sein."

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