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Kovalainen: "Haben Fortschritte gemacht"

Heikki Kovalainen in der FIA-PK über die Fortschritte beim Jerez-Test, seine bestätigte Zukunft in Silber und die Olympischen Spiele in Peking

Heikki Kovalainen
Heikki Kovalainen wird auch im nächsten Jahr für McLaren-Mercedes fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Heikki, einige Leute sehen deine Rolle als Unterstützer von Lewis Hamilton. Wie siehst du dich selbst?"
Heikki Kovalainen: "Zunächst einmal denke ich, dass Lewis keine Hilfe braucht. Er hat gezeigt, dass er den Job auch alleine machen kann. Zweitens gebe ich immer das Beste für mich selbst und ich helfe keinen anderen Fahrern, das ist klar. Und es gibt keine Anweisungen vom Team."

"In der Vergangenheit gab es bei McLaren immer die Philosophie zweier gleichberechtigter Fahrer mit gleichen Möglichkeiten. Ich habe das gleiche Auto, die gleiche Möglichkeit - und ich arbeite daran, meine Pace und meine Resultate zu verbessern. Die letzten paar Rennen waren ein bisschen enttäuschend, aber man kommt nur durch harte Arbeit nach vorne. Dann kommt alles von selbst. Interessanterweise heißt es immer, dass ich Lewis unterstützen soll, aber ich selbst sehe das anders."

Positiver Test in Jerez

Frage: "Wie sind die Tests in Jerez vor diesem Grand Prix gelaufen?"
Kovalainen: "Wirklich gut. Gary (Paffett) ist am ersten Tag gefahren und dann zwei Tage lang Pedro (de la Rosa; Anm. d. Red.) und ich am letzten Tag. Ich denke, wir haben unser Paket wieder verbessert. Im Team pushen alle hart, um das Auto ständig besser zu machen. Ich denke, wir machen gute Fortschritte."

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"Was mich selbst angeht, so haben wir das Setup ein bisschen umgestellt, um meine Situation zu verbessern, vor allem die Rennpace. Ich denke, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Mal sehen, wie es dieses Wochenende läuft, aber allgemein gesprochen waren die Qualifyings meistens gut, während ich im Rennen Schwierigkeiten hatte. Darauf konzentrieren wir uns. Dieses Wochenende werden wir sehen, was unsere Arbeit gebracht hat."

"Man muss sagen, dass es Lewis in den letzten Rennen perfekt hinbekommen hat."
Heikki Kovalainen

Frage: "Wie viel näher bist du nach dem Jerez-Test deiner Meinung nach an die Rennpace von Lewis Hamilton herangekommen?"
Kovalainen: "Ich bin zuversichtlich, dass wir Fortschritte gemacht haben, aber man muss auch sagen, dass es Lewis in den letzten Rennen perfekt hinbekommen hat. Da war es logischerweise schwierig, ihm die Stirn zu bieten."

"Dieses Wochenende werden wir herausfinden, was sich geändert hat. Wenn es in Silverstone nicht geregnet hätte, wäre das Rennen vielleicht anders ausgegangen. Mein Auto war sehr stark, aber in Hockenheim hatte ich nie dieses Feeling. Ich denke, wir haben es jetzt ganz gut im Griff. Das Gefühl in Woking und beim letzten Testtag in Jerez war, dass wir in die richtige Richtung gehen, aber wir müssen weiter hart arbeiten, dann kommen wir dort an, wo wir hingehören. Daran habe ich keine Zweifel."

Frage: "Ihr habt jetzt auch diese 'Haifischflosse'. Wie wichtig ist sie für deinen Fahrstil und für die Performance des Autos?"
Kovalainen: "Ich habe sie selbst noch nicht getestet, aber Lewis war damit in Hockenheim unterwegs. Es macht wohl keinen großen Unterschied, daher sind wir seither nicht mehr damit gefahren. Ich denke, wir müssen noch mehr damit arbeiten, um zu verstehen, wo die Vorteile liegen und was die Nachteile sind. Ich glaube nicht, dass wir sie hier einsetzen werden."

Frage: "Ungarn war im Vorjahr ein gutes Rennen für dich..."
Kovalainen: "Ja, ich war Achter, das war in Ordnung. Du kannst aber nur zufrieden sein, wenn du gewinnst. Ich denke, ich bin als Zwölfter gestartet und wurde dann Achter - ein gutes Rennen. Ich hatte keine Zweikämpfe, keine großen Zwischenfälle. Es war ein geradliniges Rennen. Ich glaube, dass ich Fernando (Alonso; Anm. d. Red.) zu Beginn berührt habe. Dadurch hatte ich ein Loch in der Nase und ich wurde gut belüftet! Daran erinnere ich mich noch."

Ungarn als finnisches Heimrennen

Frage: "Viele Finnen kommen immer wieder hierher. Ist Ungarn wie ein Heimrennen für dich?"
Kovalainen: "Zumindest habe ich die Atmosphäre vom Vorjahr gut in Erinnerung. Es waren viele finnische Flaggen da und viele finnische Fans - es ist also am ehesten mein Heim-Grand-Prix, ja. Solange wir keinen eigenen Grand Prix in Finnland bekommen, ist das ein guter Ersatz."

"Es wäre schön, meine Karriere hier zu beenden."
Heikki Kovalainen

Frage: "Was sagst du zur heutigen Bestätigung deines McLaren-Mercedes-Vertrags für nächstes Jahr?"
Kovalainen: "Ich habe mir da nie Sorgen gemacht. Es war von Anfang an mein Ziel, viele, viele Jahre hier zu bleiben. Es ging nur darum, die Situation klarzustellen. Ich bin sehr, sehr glücklich in diesem Team und ich habe den Wechsel nie bereut. In diesem Team steckt großartiges Potenzial und ich will Teil davon sein. Ich möchte ein erfolgreicher Fahrer dieses Teams werden und hoffentlich können wir eines Tages bekannt geben, dass ich noch viele, viele Jahre bleiben werde. Es wäre schön, meine Karriere hier zu beenden, um ehrlich zu sein."

Frage: "Du hast schon mit Slicks und 2009er-Aerodynamik getestet. Was können wir von den nächstjährigen Autos erwarten?"
Kovalainen: "Ich habe noch keine Slicks getestet, sondern nur Pedro. Daher kann ich auch nichts dazu sagen."

Frage: "Was wirst du in der Sommerpause machen? Fliegst du nach Peking zu den Olympischen Spielen und welche Sportart verfolgst du am intensivsten?"
Kovalainen: "Ich denke, ich werde in den Norden Finnlands fliegen und meine Eltern besuchen, ein bisschen Fischen, im Wald wandern und es genießen, einmal niemanden zu sehen. Sonst komme ich dort dieses Jahr nur an Weihnachten hin. Ich werde höchstens ein paar Tiere sehen, Rentiere und Bären vielleicht. Bei uns bestimme ich selbst, was ich mache, nicht meine Freundin. Es ist mein Urlaub."

"Olympia werde ich mir sicher anschauen. Für uns Finnen ist das Speerwerfen am interessantesten. Tero Pitkämäki war im Vorjahr Weltmeister, daher werde ich ihm die Daumen drücken, damit er Gold gewinnt. Er hat eine große Chance. Wir haben noch ein paar andere Sportler, die sich Chancen ausrechnen dürfen. Besonders interessiere ich mich für Leichtathletik - ich schaue mir sogar die Grand-Prix-Meetings immer im Fernsehen an. Aber auch da brauchen wir eine Teamorder, denn meine Freundin wird sicher etwas anderes schauen wollen..."

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