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Glock kriegt man "nicht so schnell klein"
Timo Glock geht es nach seinem schweren Unfall wieder "supergut" - Am Donnerstag will er in Jerez schon wieder fahren
(Motorsport-Total.com) - Nach seinem schweren Unfall und einer Nacht im Krankenhaus erholt sich Toyota-Pilot Timo Glock derzeit bei seinen Eltern im Odenwald. Man musste Schlimmes befürchten, als Glock rückwärts in die Boxenmauer einschlug, sein Toyota danach völlig zerstört in einer Wiese liegenblieb und der 26-Jährige zunächst regungslos im Cockpit sitzenblieb. Doch die Sicherheit moderner Formel-1-Boliden sorgte dafür, dass der Unfall keine schweren Folgen hatte.
"Supergut geht's mir", sagte Glock im Interview mit der 'Bild'-Zeitung. Er habe im Krankenhaus durchgeschlafen und "nicht mal Muskelkater". Der Toyota-Pilot hat sich lediglich eine leichte Prellung am Rücken zugezogen: "Mich kriegt man eben nicht so schnell klein."
Den Unfall hat Glock bei vollem Bewusstsein miterlebt: "Vor dem Einschlag dachte ich: Jetzt zwickt's, aber da kam kein Schmerz." Und dann habe er nur gehofft, dass ihn keiner rammt, denn Nick Heidfeld und Mark Webber fuhren zum Unfall-Zeitpunkt direkt hinter ihm, zudem schleuderte sein Toyota zweimal quer über die Strecke. In den Fernsehnachrichten habe er den Unfall dann nochmals gesehen, berichtete Glock, doch auch wenn es "schon heftig" ausgesehen habe, sei der Crash schon wieder abgehakt.
Bei Toyota wird derzeit analysiert, warum die rechte hintere Radaufhängung des Autos brechen konnte. Glock ist sich sicher, dass man die Ursache bald finden wird. Er selbst will jetzt so schnell wie möglich zurück ins Cockpit. Er werde wie geplant am Donnerstag in Jerez testen und dann beim Großen Preis von Ungarn wieder angreifen.











