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Coulthard: Das hat viel Kraft gekostet
Der Schotte erklärt, warum er schon vor dem Saisonstart wusste, dass es seine letzte Saison werden wird, und warum er als Testfahrer weitermachen wird
(Motorsport-Total.com) - Bereits vor dem Beginn der laufenden Formel-1-Saison hatte David Coulthard den Entschluss gefasst, am Ende der Saison 2008 seinen Helm als aktiver Rennfahrer an den Nagel zu hängen. Doch er wollte unbedingt sein Heimrennen in Silverstone abwarten, um die Entscheidung zu verkünden.
Bis die Entscheidung gereift war, durchlebte der 37-Jährige einen schleichenden Prozess, wie er im Interview mit der 'auto motor und sport' erklärt. Es habe ihn viel Kraft gekostet, seinen aktuellen Arbeitgeber über vier Jahre hinweg aufzubauen. Der Entschluss sei "felsenfest" gewesen, wäre auch nicht gekippt worden, hätte Coulthard dieses Jahr plötzlich Rennen gewonnen.
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Vor dieser Saison habe er das Team auf bestimmte Dinge hingewiesen, die zu beachten seien, damit man das Verbot der elektronischen Fahrhilfen kompensieren könne: "Als ich in Melbourne ankam, musste ich feststellen, dass nichts passiert ist."
Nach dem Rennen habe er das Team erneut darauf hingewiesen: "Erst da sind die Ingenieure aufgewacht. Die Sache wurde nach meinen Wünschen geändert, wie sich heute zeigt, mit Erfolg. Ich bin einfach müde, diese Kämpfe ständig austragen zu müssen."
Da klingt es zunächst nach einem Widerspruch, dass Coulthard in der Zukunft als Testfahrer für das Team arbeiten möchte. Doch dort, so erklärt der Schotte, könne er sich voll auf die Entwicklungsarbeit konzentrieren, wohingegen er im Moment noch Rennen fahren müsse, sich aus diesem Grund auf zwei Ebenen motivieren muss.
Es sei nun seine Aufgabe herauszufinden, wie er seine Rolle im Team genau gestalten möchte - Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz habe ihm dahingehend viele Freiheiten eingeräumt: "Ich bin überzeugt, dass ich das Auto im Zusammenspiel mit den Ingenieuren weiterbringen kann."










