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Aufhängungsprobleme bei Honda

04. Juli 2008 - 19:42 Uhr

Das Honda-Team hatte zum Trainingsauftakt in Silverstone mit der hinteren Aufhängung zu kämpfen - wertvolle Testzeit eingebüßt

Jenson Button
Sind das etwas Regenwolken? Honda käme ein nasses Rennen gerade recht...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Jenson Button und Rubens Barrichello am Morgen viel Zeit verloren hatten, konnten sich die beiden Honda-Piloten am Nachmittag mit guten Rundenzeiten in den Top 10 klassieren. Button kam nach 39 Runden auf Rang acht und fuhr in 1:20.929 Minuten knapp eine Sekunde langsamer als Spitzenreiter Heikki Kovalainen. Barrichello war nur unwesentlich langsamer, war für 34 Umläufe auf der Strecke unterwegs und wurde abschließend Zehnter. Bei Honda spekuliert man indes auf ein Regenrennen.

"Ich liebe die Strecke in Silverstone und war daher sehr enttäuscht, dass ich nicht an der ersten Session teilnehmen konnte, weil wir ein Problem mit der hinteren Aufhängung hatten", meinte Barrichello. "Die zweite Einheit am Nachmittag war positiv, denn wir bekamen jede Menge Feedback von einem gut ausbalancierten Auto."

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Kaputte Aufhängung kostet Streckenzeit

"Wir wissen noch nicht genau, wo uns unsere Leistung im Vergleich zur Konkurrenz platzieren wird. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir ein besseres Wochenende haben werden als in Magny-Cours." Teamkollege Button ergänzte: "Von unserem heutigen Testprogramm haben wir einige sehr wichtige Informationen erhalten, obwohl der Wind sich den ganzen Nachmittag über ständig gedreht hat und wir einen Großteil unserer Fahrzeit am Morgen verloren haben."

"Wir verstehen die Reifen sehr gut, aber wir haben noch reichlich Arbeit vor uns, da wir mit der Balance noch nicht ganz zufrieden sind. Wir mögen heute Siebter in der Zeitenliste sein, allerdings zeigt das nicht automatisch unsere Wettbewerbsfähigkeit. Über Nacht müssen wir noch einmal ordentlich ranklotzen, um für das Qualifying bereit zu sein."

"Rubens hatte zu Beginn der ersten Trainingssession ein Problem an der hinteren Aufhängung. Wir haben deshalb entschieden, auch Jensons Auto so lange in der Garage zu behalten, bis wir den genauen Grund dafür kannten", erläuterte Chefingenieur Steve Clark. "Das fragliche Teil ist weder neu noch hat es viele Kilometer auf dem Buckel - deshalb ist sein Versagen umso ungewöhnlicher."

Regenrennen als große Chance?

"Die Tests in der Fabrik dauern noch an, wir können aber mittlerweile bestätigen, dass das Teil ein Sicherheitsdefizit aufweist. Für die zweite Session haben wir beide Wagen mit neuen Teilen ausgestattet, welche die wiederholte Qualitätskontrolle in der Fabrik bestanden haben. Wir sind sehr zuversichtlich, dass diese neuen Elemente, die wir nach den Testfahrten auf das Auto gepackt haben, unsere Leistung verbessern."

"Es ist schwierig, das heute im Vergleich zu unseren Konkurrenten einzuschätzen, weil sicherlich wieder verschiedene Spritmengen im Spiel waren. Ein trockenes Qualifying könnte uns eine Antwort darauf geben", sagte Clark. "Dass beide Autos am Ende des Tages in den Top 10 waren, sollte aber schon zeigen, dass wir einen positiven Schritt gemacht haben."

"Die jüngsten Informationen sind, dass Regen für Samstag und Sonntag sehr wahrscheinlich ist. Ein nasses Qualifying ist immer eine Herausforderung, denn die Streckenbedingungen ändern sich dann andauernd und es besteht auch die Möglichkeit, dass schnellere Autos schon früher hängen bleiben als sonst."

"Das könnte eine durcheinander gewürfelte Startaufstellung geben, was wiederum für ein interessantes und aufregendes Rennen sorgen würde", meinte Clark abschließend. "Ein Regenrennen könnte auch für unser Team gut sein, denn Jenson und Rubens lieben es sehr, im Regen zu fahren. Wir könnten daraus durchaus unsere Vorteile ziehen, denn im Nassen fallen für gewöhnlich mehr Autos aus als normal."

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