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Auf wen wartet Red Bull Racing?
Theoretisch könnte Red Bull Racing Sebastian Vettel jederzeit unter Vertrag nehmen, doch Teamchef Christian Horner hat damit keine Eile...
(Motorsport-Total.com) - Für Red Bull Racing war gestern ein ereignisreicher Tag: Erst hat David Coulthard seinen Rücktritt per Saisonende bekannt gegeben, dann wurde die Vertragsverlängerung mit Mark Webber offiziell bestätigt. Offen ist also nur noch, wer neben Webber im zweiten Cockpit sitzen wird - und das lässt Raum für Spekulationen.
Denn wenn Red Bull Racing wollte, könnte man mit einem Fingerschnippen Sebastian Vettel bekommen, der bekanntlich nicht bei Toro Rosso, sondern bei Red Bull unter Vertrag steht und beliebig zwischen den beiden Teams hin- und hergeschoben werden kann. Aber: "Wir haben keine Eile, den zweiten Fahrer bekannt zu geben. Es gibt viele Spekulationen um Sebastian Vettel, aber im Moment ist noch nichts finalisiert", erklärte Teamchef Christian Horner gegenüber 'Club F1'.

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Die Logik dahinter ist simpel: Supertalent Vettel, auf der Sympathieliste von Konzernchef Dietrich Mateschitz ganz weit oben zu finden, läuft Red Bull wegen seiner vertraglichen Bindung sowieso nicht davon, also kann man in Ruhe den Transfermarkt beobachten und abwarten, ob nicht irgendwo ein Superstar auf der Strecke bleibt. Da denken viele an Fernando Alonso, der bei Renault unzufrieden ist, nicht zu McLaren-Mercedes zurückkehren wird und bei Ferrari keinen freien Platz findet.
Horner, vage: "Wir wollen die zwei besten verfügbaren Fahrer haben. Wenn Sebastian das ist, dann fantastisch, aber wir können es uns leisten, den Sommer abzuwarten. Wir werden uns ansehen, was sonst auf dem Fahrermarkt passiert." Ein Kandidat aus dem hauseigenen Nachwuchskader, wie Vettel einer ist, wäre natürlich optimal, andererseits sind die "Jungbullen" wie Sébastien Buemi oder Ben Hanley noch nicht reif für die Formel 1.
Außerdem sagte Horner, dass Coulthard seine Rücktrittsentscheidung nicht schon vor Saisonbeginn, sondern erst vor seinem bis dato letzten Podium in Kanada mitgeteilt hat: "David hat seine Entscheidung vor dem Rennen in Montréal getroffen, aber wir haben mit der Bekanntgabe bis Silverstone gewartet. Es war seine Entscheidung. Die respektieren wir. Und mit Mark waren wir uns mehr oder weniger schon seit Monaco einig."










